Archiv für Februar, 2004

Nebenbei jemandem ein Auge leihen – Eine Art Barriere freies Internet

“Leih mir dein Auge” ist dass Motto von www.KlickBlick.de und stellt einen Dienst für Blinde da, die sich mal kurz ein Auge leihen möchten. D.h. im Alltag zum Beispiel jemanden benötigen der die Beschriftung einer Dose lesen kann.

Der ganze Service beruht darauf, das Blinde mit einem elektronischen Auge in Form einer Webcam ausgestattet werden. Eine spezielle Client-Software verbindet nun den Blinden mit dem Server von KlickBlick, und sucht sich auf Wunsch einen Seher.

Seher kann im Prinzip jeder werden, der in der Lage ist ein Bild zu erkennen und per Soundkarte das gesehene vorzulesen/beschreiben. Er leiht im Prinzip dem Blinden ein Auge.

Die Client Software funktioniert dabei im Prinzip wie ein Instant Messaging Client. Jedoch scheint auch die angebotene Firewall Lösung noch nicht wirklich gut mit Firewalls umgehen zu können. Wurde die Blicker-Software installiert heißt es warten, bis der erste “Blinde” einen Blick-Wunsch hat.

Persönlich muss ich sagen, dass dieser Dienst wirklich ein guter Schritt in Richtung Barriere freie Welt darstellt. Schade nur, das man recht lang warten muss, bis der erste kommt und etwas “gesehen” haben möchte.

Aufjedenfall ist es eine Installation, die sich für das soziale Gewissen für “Dauer Onliner” lohnt. Schade nur, das die Webseite seit einigen Wochen scheinbar nicht mehr überarbeitet wurde und mit veralteten Hinweisen auf Events hinweist.

Der Link www.KlickBlick.de.

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Wer gestresst ist – ist seiner Aufgabe nicht gewachsen!

Man kennt es von sich selbst. Bis Nachts am Entwickeln sitzen, nicht weil man sich gerade in etwas hereinarbeiten möchte und es spannend findet , sondern weil man irgend etwas zu erledigen hat. Und da hat man schon so viel zu tun, dann kommt noch eine neue Aufgabe hinzu.

Dabei signalisiert nach Martin Suter in Business Class. Geschichten aus der Welt des Managments Stress doch, dass man seiner Aufgabe nicht gewachsen ist. Mit dem Hintergrund dieses Buches habe ich mich mal in der vergangenen Woche nach Gestressten umgesehen.

Was ich dabei entdeckte ist faszinierend. Bei allen konnte ich mir vorstellen, dass sie Aufgaben haben, die sie nicht in der gewünschten Qualität erledigen können. Andere konnten zwar ihre Aufgaben auch nicht erfüllen, ließen es sich aber nicht anmerken indem sie einfach relaxt wirkten.

Nehmen wir doch mal das Szenario Projektmanager vs Entwickler-Team. Welcher Entwickler wird wohl eher regelmäßigen Status abgeben dürfen und als kritischer Pfad angesehen? Der gesteßte – Der Witz ist natürlich, dass dieser datürlich noch gestreßter wird.

Also Esenz: Man darf nur nicht gestreßt wirken.

Bevor es Motze gibt: Ob man gestreßt ist, und ob man den Streß richtig abbauen kann ist natürlich ein ganz anderes Thema.

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