Der ewige Expertenkonflikt…
Just because you only met social media idiots does not mean that everybody is one…
Mit diesen Worten beginnt Nicole Simon ihren aktuellen Blog Post und beschreibt weiter den Konflikt der Evangelisten, Experten, Gurus und wie sie sich alle nennen, wenn diese auf einen Kunden treffen. Als Ursache wird eine fehlende Zielvorstellung genannt:
Some customer actually have a clear vision of what they want to achieve, what their resources are, what their possibilities are, etc. Most don’t.
Somit wird der Ball wieder zurück zum Kunden und Auftraggeber gespielt. Der Experte soll nun helfen den internen Zwist beizulegen, den Stefan Pfeiffer wie folgt beschreibt:
Realität ist der Vertriebs- und damit einhergehend der Marketingprozess, in dem traditionelles Marketing, Social Media Marketing und Vertrieb Hand in Hand arbeiten. Und da wir nun mal messen müssen, ordnen wir einen Vertriebserfolg nach bestem Wissen und Gewissen der oder den Maßnahmen zu, die am ehesten zum Abschluss beigetragen haben.
Welches Unternehmen hat nicht das Ziel mehr Gewinn zu machen, mehr Umsatz? Aber es geht bei Social Media eben auch um Kommunikation und Dialog – genau hier fängt die Schwierigkeit an, denn Dialog wird bis auf Vertragsverhandlungen nur selten mit dem direkten Ziel geführt Umsatz zu generieren. Dieses Verständnis zu vermitteln ist Aufgabe der Evangelisten, Experten, Gurus…
So next time you see somebody complaining about the “so called experts” do me a favour: if you are knowledgable just make sure that your customers and friends know what to look for when they hire a freelancer or any company to do stuff for them – and not just when it is about social media.
Aus Kundensicht stellt sich nun die Frage, wenn vor der Beauftragung von Experten zunächst eine Definition des Zielprofils notwendig ist, ob dann nicht gleich ein Rahmenvertrag mit einer Full-Service-Agentur besser ist, die dann eine Unterbeauftragung vornehmen kann? Oder soll ich aus Kundensicht mich in die Differenzierungen und Reputationsmechanismen dieses Bereiches erst einarbeiten, bevor ich aktiv werde?
Persönlich würde ich beide Fragen mit “nein” beantworten, da ich mit Freelancern in der Vergangenheit recht gute Erfahrung gemacht habe. Schwierig ist es nur diese Freelancer zu finden und richtig einzusetzen. Hier ist ein Eindenken in die Materie notwendig, welches teilweise nicht in Relation mit dem erwarteten Nutzen(=Ziel) steht.
Zum Weiterlesen…
- Mehr E-Mails durch Social Media – aber anders.
- Social Network Analyzes (SNA) – Forrester (James Kobielus) zeigt die Risiken – “Beware of sexy statgeists. “
- 10 Gebote der Social Media Guidelines Erstellung
- Wordle für Enterprise 2.0 und Enterprise Content Management #E20inECM
- Umsetzung der Vorteile von Enterprise 2.0 im Unternehmen #SonntagsFrage
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nicolesimon