Ende der Selberstrick Brand Monitoring Lösung?


 

Ed Wolfahrt stellt in seinem Blog Beitrag anschaulich zusammen warum die handgestrickten Monitoringlösungen für Brands und Markennamen vielleicht nicht mehr zukunftsfähig sind.

Die Ergebnisse liefern keinerlei Aussage darüber, ob ich mich auf Linie mit meiner eigenen Social Media Strategy befinde, ob das, was online über mich gesagt und gefunden wird diese Strategie unterstützt oder aber auch zuwider läuft. Aber das wäre ja gerade, was ein Monitoring Tool für mich spannend machen würde.

mehr bei  Ed Wohlfahrt: Social Media Monitoring: Ist die Hochblüte selbstgestrickter Lösungen vorüber?

Da ich selbst gerade an der Vermarktung einer Corporate Brands Analyse Lösung sitze sehe ich hier ganz klar, wo die Ursachen sind, die zu einem  Scheitern der Handstricklösungen führt.

Es ist nicht nur ein Markenname
Bei Personalbrands ist das noch einfach, aber für Produkte und Schutzmarken kommen zusätzlich natürlich noch Abwandlungen des Namens, Namen von Veranstaltungen die damit in Bezug gebracht werden + die Personalbrands hinzu.

Affinität nicht Anzahl
Wichtig ist nicht die Anzahl der Nennungen in einem Kontext sondern die Affinität zum Thema. Dafür ist etwas Textanalyse notwendig, um diese zu erkennen.

Zieldefinition
Das Monitoring sollte ein Ziel verfolgen. Beispiele sind Fragestellungen wie:  ”Wie schneidet meine Marke gegenüber dem Mitbewerber ab?”, “Wie kann ich mich zu bestimmten Themen positionieren?” – Mehrere Ziele sind natürlich möglich – und müssen auf Basis der RSS Quellen evaluiert werden.

Quelldaten
Kommerziell wird gerne BordReader, Google Blogsearch und Co verwendet. Nur decken diese auch die Blogs ab die meinen Markt angehen? Oder gibt es nicht Aggregatoren, die besser für meinen Zielmarkt ausgelegt sind.

Veränderung über die Zeit
Zumindest mir hilft es, wenn man auch einen Verlauf der Positionierung und der Markenführung über die Zeit erkennen kann. Sprich einen Grafik mit den Verlauf über einige Wochen, Monate zeigt,

Zum Weiterlesen…

  • Danke fürs Aufgreifen dieses Themas! Es ist imho eines der ganz wichtigen Social Media Themen des kommenden Jahres. Bei mir steht nun echt die Entscheidung an, welche Tools ich beruflich einsetzen will in Zukunft. Und wenn man sich professionelle Lösungen ansieht, geht es ja gleich schnell auch um sehr stattliche Beträge. Was mich von solchen Lösungen noch ein wenig abschreckt, ist, dass die meisten davon für den oder vom US-amerikanischen Markt kommen und deshalb schlechtes Deutsch sprechen (Spracherkennung). Die Frage ist, wie es dann um die Qualität der Ergebnisse bestellt ist.
  • Ja, das Thema mit dem Deutschen Markt ist wirklich eine Herausforderungen. Dabei haben wir eigentlich ganz gute Aggregatoren - und auch die Möglichkeiten die deutsche Sprache zu analysieren. Ein Knackpunkt, den ich noch sehe, ist, dass (zumindest innerhalb von Unternehmen) meist die Möglichkeiten fehlen auf indikationen zu reagieren. Fällt der Aktienkurs, der CashFlow oder die Produktivität sind Prozesse vorhanden, die man zur Gegensteuerung verwenden kann. Geht es aber um "soziale" Indikatoren, so könnte man manchmal annehmen, die Kommunikation müsste erst erfunden werden.
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