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	<title>Kommentare zu: Communities sind tot &#8211; Es leben Communities / Meine Bindungsängste</title>
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	<description>Thorsten Zoerner und die Welt</description>
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		<title>Von: zoernert</title>
		<link>http://www.cyber-junk.de/nachgedacht/communities-sind-tod-es-leben-communities-meine-bindungsangste/comment-page-1/#comment-2769</link>
		<dc:creator>zoernert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 14:54:29 +0000</pubDate>
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		<description>Wie gestern im Chat bereits &quot;angedroht&quot; ist der Link geändert auf den Artikel... Danke nochmal für den Input!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gestern im Chat bereits &#8220;angedroht&#8221; ist der Link geändert auf den Artikel&#8230; Danke nochmal für den Input!</p>
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		<title>Von: Hannelore Vonier</title>
		<link>http://www.cyber-junk.de/nachgedacht/communities-sind-tod-es-leben-communities-meine-bindungsangste/comment-page-1/#comment-2768</link>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2009 22:03:17 +0000</pubDate>
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		<description>Thorsten, mein Link auf diesen Artikel hat nicht funktioniert, sorry (hast du ein Plugin wp-cache eingebaut? das war in der URL). Jetzt gehts. Aber mein Trackback hierher erscheint nicht - abgestellt? Setze doch ein Trackback zu meinem Artikel, nicht zu meinem Profil, damit die Leser/innen das Gespräch verfolgen können :-)&lt;br&gt;&lt;br&gt;Außerdem habe ich einen 2. Teil geschrieben:&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/gemeinschaft/signal-versus-rauschen-wann-bin-ich-teil-einer-web-community/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/ge...&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bringt vielleicht etwas mehr Licht ins Dunkel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thorsten, mein Link auf diesen Artikel hat nicht funktioniert, sorry (hast du ein Plugin wp-cache eingebaut? das war in der URL). Jetzt gehts. Aber mein Trackback hierher erscheint nicht &#8211; abgestellt? Setze doch ein Trackback zu meinem Artikel, nicht zu meinem Profil, damit die Leser/innen das Gespräch verfolgen können <img src='http://www.cyber-junk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Außerdem habe ich einen 2. Teil geschrieben:<br /><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/gemeinschaft/signal-versus-rauschen-wann-bin-ich-teil-einer-web-community/" rel="nofollow"></a><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/ge.." rel="nofollow">http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/ge..</a>.</p>
<p>Bringt vielleicht etwas mehr Licht ins Dunkel.</p>
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		<title>Von: Clemens Gull</title>
		<link>http://www.cyber-junk.de/nachgedacht/communities-sind-tod-es-leben-communities-meine-bindungsangste/comment-page-1/#comment-2762</link>
		<dc:creator>Clemens Gull</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 00:19:01 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist halt leider so, dass wir zwar von einem Mitmach-Web reden aber es de facto keines gibt. 90 % der Benutzer sind Leser, 8 % sind Frager und nur 2 % sind aktive Mitmacher.&lt;br&gt;Ich will niemanden &quot;animieren&quot;, dass er etwas macht oder schreibt. Sondern ich poste meine Gedanken oder mein Wissen und denke vielleicht interessiert es irgend jemanden. Aber ich überlege ob meine Gedanken jemanden interessieren können. Twittermeldungen wie &quot;Ich muss mir jetzt die Nase putzen!&quot; sind zwar amüsant, aber ... Gestern hab ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass ich eine einfache Frage in Twitter gepostet habe und - wie zu erwarten - keine Antwort. Erst als ich die einzelnen Twitterer persönlich anschrieb erhielt ich Antwort. Es ist wie oben geschrieben kein Mitmach-Web und Twitter schon garnicht. Das ist halt eher ein Kanal wo alle reden und wenige den anderen hören.&lt;br&gt;Ich bin absolut nicht der Meinung von Hannelore, dass man viele lose Enden braucht um gefunden zu werden. Es ist einfach so, dass man diese losen Enden auch betreuen sollte und das kostet immens viel Zeit. Ich betreue drei eigene Blogs und einige berufliche und noch einige webSites dazu. Weiters kommen noch einen Mitgliedschaften in sozialen Netzwerken. Auch diese wollen betreut, gesichtet und auch aktiv gehalten werden. Weil ich verstecke mich ja nicht hinter einer neuen Identidät im Web, sondern ich bin ich selbst. Daher muss ich auch präsent sein und nicht einfach nur ein Photo von mir in die Gesprächsrunde stellen (Was einem losen Ende oder einer Karteileiche entspricht.). Das alles kostet Zeit, auch wenn man wie Hannelore sehr zeitoptimiert arbeitet. Und am Ende des Tages muss etwas überbleiben und reine Energie und Zufriedenheit, gibt mir vielleicht ein Gefühl der Ausgeglichenheit, aber es macht mich nicht satt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist halt leider so, dass wir zwar von einem Mitmach-Web reden aber es de facto keines gibt. 90 % der Benutzer sind Leser, 8 % sind Frager und nur 2 % sind aktive Mitmacher.<br />Ich will niemanden &#8220;animieren&#8221;, dass er etwas macht oder schreibt. Sondern ich poste meine Gedanken oder mein Wissen und denke vielleicht interessiert es irgend jemanden. Aber ich überlege ob meine Gedanken jemanden interessieren können. Twittermeldungen wie &#8220;Ich muss mir jetzt die Nase putzen!&#8221; sind zwar amüsant, aber &#8230; Gestern hab ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass ich eine einfache Frage in Twitter gepostet habe und &#8211; wie zu erwarten &#8211; keine Antwort. Erst als ich die einzelnen Twitterer persönlich anschrieb erhielt ich Antwort. Es ist wie oben geschrieben kein Mitmach-Web und Twitter schon garnicht. Das ist halt eher ein Kanal wo alle reden und wenige den anderen hören.<br />Ich bin absolut nicht der Meinung von Hannelore, dass man viele lose Enden braucht um gefunden zu werden. Es ist einfach so, dass man diese losen Enden auch betreuen sollte und das kostet immens viel Zeit. Ich betreue drei eigene Blogs und einige berufliche und noch einige webSites dazu. Weiters kommen noch einen Mitgliedschaften in sozialen Netzwerken. Auch diese wollen betreut, gesichtet und auch aktiv gehalten werden. Weil ich verstecke mich ja nicht hinter einer neuen Identidät im Web, sondern ich bin ich selbst. Daher muss ich auch präsent sein und nicht einfach nur ein Photo von mir in die Gesprächsrunde stellen (Was einem losen Ende oder einer Karteileiche entspricht.). Das alles kostet Zeit, auch wenn man wie Hannelore sehr zeitoptimiert arbeitet. Und am Ende des Tages muss etwas überbleiben und reine Energie und Zufriedenheit, gibt mir vielleicht ein Gefühl der Ausgeglichenheit, aber es macht mich nicht satt.</p>
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		<title>Von: Hannelore Vonier</title>
		<link>http://www.cyber-junk.de/nachgedacht/communities-sind-tod-es-leben-communities-meine-bindungsangste/comment-page-1/#comment-2760</link>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 00:14:51 +0000</pubDate>
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		<description>Thorsten, du schreibst:&lt;br&gt;&quot;wenn man versucht eine Gruppe zu einer Aktion zu animieren, dass man immer weniger Feedback bekommt&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Vielleicht liegt das nicht an der Gruppe oder den Leuten, sondern am Ansatz, andere animieren zu &lt;b&gt;wollen&lt;/b&gt;. Wenn du etwas Tolles zu bieten hast, machen die Leute mit. Beispiel: Twitter. Und tausende andere Start-ups, die angenommen werden (oder nicht).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich hatte gerade heute zwei Begegnungen, die das verdeutlichen. Eine wollte ihren Facebook-Account löschen, weil sie wenig damit macht. Das entspricht deinem Satz &quot;Damit wird es schwer abzuschätzen ob noch Interesse besteht.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;In unserem &quot;richtigen Leben&quot; sind wir nicht an Gemeinschaft gewöhnt. D.h. wir halten uns nicht für Beziehungen offen, für Begegnungen, wenn &quot;die Zeit reif&quot; ist. Wir gehen linear durchs Leben, hinterlassen möglichst keine losen Enden, und handeln  nicht netzwerkartig.&lt;br&gt;Mit dem Internet, speziell Web 2.0 hat sich das geändert. &lt;br&gt;Ich habe hunderte solcher losen Enden im Web, sprich passive Accounts. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Die zweite Begegnung heute hat mir das klar gemacht. Sie emailte nach langer Kommunikationspause: &quot;Ich habe ein wenig bei Dir gesurft und bewundere Deine Präsenz im Web 2.0! Wenn ich nur soviel Zeit zum Schreiben hätte!&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das ist nicht Zeit, sondern eine Sache der Priorität. Ich kommentiere lieber hier, weil das Thema zwischen dir und mir jetzt aktuell und lebendig ist, als dass ich mir auf einer Grillparty die Stories von der letzten Reise oder über den Chef anhöre. Damit habe &lt;b&gt;ich&lt;/b&gt; ja nichts zu tun.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Web 2.0 ist ein Ort der Fülle, eigentlich Überfülle. Das sind wir nicht gewohnt, weil wir in einer Mangelgesellschaft leben. Diese Fülle &lt;b&gt;zwingt&lt;/b&gt; zum Loslassen und Seinlassen. Hier und jetzt spielt die Musik. Hier und jetzt mache ich mit. Hier und jetzt gefällt mir Twitter etc. oder auch nicht. Was morgen ist? Keine Ahnung. Wo ich mich gestern angemeldet habe? Noch weniger Ahnung.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich habe gelernt &quot;If the news is important, it will find me&quot; - das Gleiche gilt für Dienste, Tools und natürlich Menschen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;ps Und wegen &quot;keiner Zeit&quot; zum socializen, bloggen usw.: Ich schreibe diesen Kommentar gleich so, dass ich ihn auf meinem Blog veröffentlichen kann ;-) D.h. ich habe was zum Publizieren, du bekommst einen Link und die Leser/innen freuen sich = win-win = re-purpose = Web 2.0</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thorsten, du schreibst:<br />&#8220;wenn man versucht eine Gruppe zu einer Aktion zu animieren, dass man immer weniger Feedback bekommt&#8221;</p>
<p>Vielleicht liegt das nicht an der Gruppe oder den Leuten, sondern am Ansatz, andere animieren zu <b>wollen</b>. Wenn du etwas Tolles zu bieten hast, machen die Leute mit. Beispiel: Twitter. Und tausende andere Start-ups, die angenommen werden (oder nicht).</p>
<p>Ich hatte gerade heute zwei Begegnungen, die das verdeutlichen. Eine wollte ihren Facebook-Account löschen, weil sie wenig damit macht. Das entspricht deinem Satz &#8220;Damit wird es schwer abzuschätzen ob noch Interesse besteht.&#8221;</p>
<p>In unserem &#8220;richtigen Leben&#8221; sind wir nicht an Gemeinschaft gewöhnt. D.h. wir halten uns nicht für Beziehungen offen, für Begegnungen, wenn &#8220;die Zeit reif&#8221; ist. Wir gehen linear durchs Leben, hinterlassen möglichst keine losen Enden, und handeln  nicht netzwerkartig.<br />Mit dem Internet, speziell Web 2.0 hat sich das geändert. <br />Ich habe hunderte solcher losen Enden im Web, sprich passive Accounts. </p>
<p>Die zweite Begegnung heute hat mir das klar gemacht. Sie emailte nach langer Kommunikationspause: &#8220;Ich habe ein wenig bei Dir gesurft und bewundere Deine Präsenz im Web 2.0! Wenn ich nur soviel Zeit zum Schreiben hätte!&#8221;</p>
<p>Das ist nicht Zeit, sondern eine Sache der Priorität. Ich kommentiere lieber hier, weil das Thema zwischen dir und mir jetzt aktuell und lebendig ist, als dass ich mir auf einer Grillparty die Stories von der letzten Reise oder über den Chef anhöre. Damit habe <b>ich</b> ja nichts zu tun.</p>
<p>Das Web 2.0 ist ein Ort der Fülle, eigentlich Überfülle. Das sind wir nicht gewohnt, weil wir in einer Mangelgesellschaft leben. Diese Fülle <b>zwingt</b> zum Loslassen und Seinlassen. Hier und jetzt spielt die Musik. Hier und jetzt mache ich mit. Hier und jetzt gefällt mir Twitter etc. oder auch nicht. Was morgen ist? Keine Ahnung. Wo ich mich gestern angemeldet habe? Noch weniger Ahnung.</p>
<p>Ich habe gelernt &#8220;If the news is important, it will find me&#8221; &#8211; das Gleiche gilt für Dienste, Tools und natürlich Menschen.</p>
<p>ps Und wegen &#8220;keiner Zeit&#8221; zum socializen, bloggen usw.: Ich schreibe diesen Kommentar gleich so, dass ich ihn auf meinem Blog veröffentlichen kann <img src='http://www.cyber-junk.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  D.h. ich habe was zum Publizieren, du bekommst einen Link und die Leser/innen freuen sich = win-win = re-purpose = Web 2.0</p>
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	<item>
		<title>Von: zoernert</title>
		<link>http://www.cyber-junk.de/nachgedacht/communities-sind-tod-es-leben-communities-meine-bindungsangste/comment-page-1/#comment-2759</link>
		<dc:creator>zoernert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 22:52:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ok Karteileiche wie Vereinsvorstand :) - Im Internet ist wirklich genug Platz für Karteileichen. Und das Internet vergisst auch nicht. Jedoch sieht man gerade dann, wenn man versucht eine Gruppe zu einer Aktion zu animieren, dass man immer weniger Feedback bekommt. Damit wird es schwer abzuschätzen ob noch Interesse besteht. Mitglieder, die vielleicht ihre Interessen geändert haben werden nur belästigt - und für einen selbst bleibt offen, ob man Resonanz findet oder nicht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nutzen... Communities brauchen keinen Nutzen... bestimmt nicht. Aber doch, sie sollen etwas uns ein &quot;Wir&quot; Gefühl vermitteln. Genau das machen aber Communities nicht, die nur aus Passivität bestehen. Der schönste Beweiß, das Nutzen nicht immer im Vordergrund stehen soll ist wohl Twitter - welches definitiv vor einer Kosten/Nutzenanalyse zum Erfolg wurde. Gerade bei dieser Plattform empfehle ich auch jedem erst einmal ansehen, und später schauen, ob man daraus einen Nutzen zieht (der übrigens sehr stark von einem selbst abhängt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok Karteileiche wie Vereinsvorstand <img src='http://www.cyber-junk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  &#8211; Im Internet ist wirklich genug Platz für Karteileichen. Und das Internet vergisst auch nicht. Jedoch sieht man gerade dann, wenn man versucht eine Gruppe zu einer Aktion zu animieren, dass man immer weniger Feedback bekommt. Damit wird es schwer abzuschätzen ob noch Interesse besteht. Mitglieder, die vielleicht ihre Interessen geändert haben werden nur belästigt &#8211; und für einen selbst bleibt offen, ob man Resonanz findet oder nicht.</p>
<p>Nutzen&#8230; Communities brauchen keinen Nutzen&#8230; bestimmt nicht. Aber doch, sie sollen etwas uns ein &#8220;Wir&#8221; Gefühl vermitteln. Genau das machen aber Communities nicht, die nur aus Passivität bestehen. Der schönste Beweiß, das Nutzen nicht immer im Vordergrund stehen soll ist wohl Twitter &#8211; welches definitiv vor einer Kosten/Nutzenanalyse zum Erfolg wurde. Gerade bei dieser Plattform empfehle ich auch jedem erst einmal ansehen, und später schauen, ob man daraus einen Nutzen zieht (der übrigens sehr stark von einem selbst abhängt).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Hannelore Vonier</title>
		<link>http://www.cyber-junk.de/nachgedacht/communities-sind-tod-es-leben-communities-meine-bindungsangste/comment-page-1/#comment-2758</link>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 22:13:24 +0000</pubDate>
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		<description>Gut beobachtet, sehe ich auch so. Nur: &quot;Alle oben aufgeführten Systeme haben aber genau darin eine Schwäche und sorgen damit in ihren Gruppen/Communities zu Karteileichen, die zwar für schöne Zahlen sorgen, mit denen man Budget bekommt - nicht aber auf Nutzen schließen lassen.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Warum ist das eine Schwäche? Warum muss alles immer und sofort einen Nutzen haben? Manchmal entsteht eine Beziehung mit einer &quot;Karteileiche&quot;, weil die mal irgendwann in der Vergangenheit einen Kommentar geschrieben hat, auf den ich mich - weil die Zeit reif ist - nun beziehe.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&#039;Karteileiche&#039; ist ein Ausdruck aus einer Zeit und Realität, als man mit Papierbergen zu kämpfen hatte. Im Internet ist Platz :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut beobachtet, sehe ich auch so. Nur: &#8220;Alle oben aufgeführten Systeme haben aber genau darin eine Schwäche und sorgen damit in ihren Gruppen/Communities zu Karteileichen, die zwar für schöne Zahlen sorgen, mit denen man Budget bekommt &#8211; nicht aber auf Nutzen schließen lassen.&#8221;</p>
<p>Warum ist das eine Schwäche? Warum muss alles immer und sofort einen Nutzen haben? Manchmal entsteht eine Beziehung mit einer &#8220;Karteileiche&#8221;, weil die mal irgendwann in der Vergangenheit einen Kommentar geschrieben hat, auf den ich mich &#8211; weil die Zeit reif ist &#8211; nun beziehe.</p>
<p>&#39;Karteileiche&#39; ist ein Ausdruck aus einer Zeit und Realität, als man mit Papierbergen zu kämpfen hatte. Im Internet ist Platz <img src='http://www.cyber-junk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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