Datenschutzlöcher erkennen (für Google-Mail Nutzer)


 

Auf sehr vielen Webseiten, Shops und ähnlichem müssen persönliche Daten angegeben werden. Vertraut man all diesen Seiten? Naja, zumindest rechtlich gibt es scharfe Grenzen, wie diese Daten weitergegeben werden dürfen – dennoch, wie will man nachweisen, woher die Daten ursprünglich stammen.

Für Nutzer des Mail Dienstes von Google gibt es eine sehr einfache Möglichkeit, denn mit einem Zugang bei diesem Dienst bekommt man theoretisch eine unbegrenzte Anzahl von E-Mail Adressen.

Die eigentliche Adresse: MeinBenutzerName@googlemail.com

Man erhält mit diesem Benutzer aber auch alle Mails, die MeinBenutzerName+IrgendEtwas@googlemail.com gesendet werden.

Der Trick:

Muss ich meine E-Mail Adresse irgendwo eingeben, so verwende ich immer einen einheitlichen Code zum Beispiel: MeinBenutzerName+AngegebenBeiDienstA@googlemail.com – gleichzeitig sendend ich mir eine Mail mit selbst an diese Anschrift zu, bei der ich angebe, bei welchem Anbieter ich diese Adresse verwendet habe und evtl. mit welchem Zweck.

Erhalte ich nun eine Mail, bei der ich vermute, dass jemand meine Daten ohne Einwilligung verwendet hat kann ich den Übeltäter ausfindig machen mit einer einfachen Suche:

from:MeinBenutzerName@googlemail.com to:MeinBenutzerName+AngegebenBeiDienstA@googlemail.com

Ich erhalte meine eigene Mail als Treffer, in der ich mir gemerkt habe, bei welchem Anbieter ich mir mit welchem Hintergrund ich die Anschrift verwendet habe.

Zum Weiterlesen…

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