Die Virtuelle Lesung (via Verschenkte Worte)
Über ein Internet-Radio werden Lesungen übertragen – der Unterschied zu anderen Ansätzen: Das Ganze findet live statt. Der Autor sitzt daheim vor dem PC, liest und bekommt über eine Shout-Box Fragen, die er beantworten kann/muss/sollte. Die Zuhörer können sich entsprechend in den Livestream einklinken, zuhören und Fragen stellen.
Ein sehr ausgeklügeltes Konzept, wie eine Lesung über das Medium Internet ausschauen könnte. Mit Feedbackkanal etc.. – Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich da auch gerne als Versuchopfer auf der “Leserseite” zur Verfügung stellen würde.
Als technische Lösung würde mir einfallen, die per BigBlueButton durchzuführen. Machbar bis ca. 20 Teilnehmer. Viel mehr dürften es bei einer virtuellen Lesung auch nicht sein, da man im Gegensatz zur realen Lesung nur ein sehr eingeschränktes Blickspektrum auf seine Zuhörer hat. (Natürlich geht auch jede andere Webinar Software…).
Wenn der “Eintrittspreis” nicht zu hoch gehalten wird, können kleinere technische Fehler bestimmt auch eher verziehen werden. Schwierig wird es wohl den sozialen Effekt einer Lesung auch im virtuellen Raum abbilden zu können. Kompensieren könnte man dies vielleicht mit der Einbindung eines Tweetchats/Facebookchats, bei dem alle Teilnehmer als Initiatoren wirken und andere (nicht Teilnehmer) zu einzelnen Punkten ihr Feedback geben.
Vielleicht sollte ich Helmut mal auf einen der HangOut Rooms bei Google+ einladen, um weitere Ideen auszutauschen….
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