#Scope09 – Mein Video-Feedback


 

Wieso habe ich eigentlich um 13:00 Uhr noch Augenringe?  – Das nächste mal gehe ich in die Maske :)

Egal…

Das Thema Long-Tail nach einer Veranstaltung als Kritik. Wobei das nicht an der Scope als Veranstaltung liegt.

Wie kann man dies organisieren? Wie können die Gespräche fortgeführt werden?

*1. Vernetzung sichern*
=> Wo sehe ich die Teilnehmer?  Erreiche ich die Teilnehmer über die Kanäle, die sie verwenden wollen?
Es gibt mit Sicherheit Personen, die nur per Mail kommunizieren wollen. Andere schreiben lieber Blogbeiträge, wieder andere verwenden Facebook oder Xing zum Austausch.
Wie sichere ich eine Kommunikation über die Kanäle ohne dass es zu einer Duplizierung von Inhalten kommt?

*2. Definition der Metaebene*
=> Was ist mein "Portal", von dem aus ich sowohl eine Nachlese als auch eine Übersicht über aktuelle Diskussionen finde?
Ziel des Portals ist für Personen, die erst nach der Scope sich beteiligen einen Wegweiser zu bekommen.

*3. Definition der Kommunikation*
=> Was ist hinsichtlich "Datenschutz" zu beachten?
Im Beitrag sagt Ulrike, dass es Teilnehmer gibt, die sich nicht vorstellen wollten. Kann ein Weg gefunden werden, dass diese Teilnehmer sich anonym beteiligen. Alle sozialen Netze leben davon, dass sie auf "Namen" aufbauen. Welche Möglichkeiten gibt es zur Anonymität?

*4. Determination*
=> Wie weit darf es gehen?
Definition eines Zieles oder eines Punktes, an dem es als nicht mehr zugehörig zur Veranstaltung angesehen werden kann.

Posted via email from zoernert’s posterous

Zum Weiterlesen…

  • Hi Thorsten,

    Danke für Deinen kurzen persönlichen Rückblick (Deine Augenringe sehen cool aus :-) ).
    Ich möchte ganz kurz auf zwei-drei Aspekte eingehen und Vorschläge machen. Zuvor aber auch noch eine kurze Beobachtung, die Deine ergänzt:
    Nicht nur, dass wir alle aus unterschiedlichen Bereichen kamen (klasse!), sondern auch die Webpräsenz und die Selbstverständlichkeit im Umgang mit den verschiedenen Kanälen, Formen und Tools ist sehr unterschiedlich (erinnere Dich nur an unsere kleine Arbeitsgruppe). Außerdem haben wir aus unseren beruflichen Zusammenhängen heraus ganz unterschiedliche Web-Nutzungsintensitäten. D.h. die netzfreie Zeit ist bei einigen sehr viel größer. Dies alles erfordert einfache Formen der Interaktion, die sich durch ein paar Prinzipien auszeichnen sollten:
    * Ein führender Zugang über eine Adresse
    * Themenstrukturen
    * Maximale Austauschmöglichkeiten innerhalb der Themengebiete (von Microblog bis Mail)

    Die Basis sind -soviel Struktur muss sein, da stimme ich Deinen Ansätzen zu- klare A-K-V in den Teilteams. Wer macht welche Aufgaben mit welcher Verantwortung und welchen Kompetenzen? Ich bin der festen Überzeugung, dass fehlende Klarherheiten darüber eine produktive Weiterarbeit verhindern. Hier waren übrigens die inhaltlichen Vorarbeiten, wie sie auf der SCOPE vorgenommen wurden, in der Aufarbeitung im Jahr 2008 intensiver. Auch dies lag sicherlich an der Loacation 2009, die eher zu einem lockeren und windigen Umgang mit der Doku der Ergebnisse geführt hat ;-) !

    Die Basis dieser Anregungen ist, eine klare Linie, welches Zielfoto wir mit der SCOPE insgesamt und den Teilteams erreichen wollen, anzustreben. Dann kann sich jeder Fragen "what's in for me?" und seinen (zukünftigen) Beitrag klar umreissen. Wir brauchen also etwas mehr Verbindlichkeit (wobei jeder offen entscheiden können muss, wie er diese für sich ausgestaltet) und Klarheit in der Grundausrichtung. Sich dann auch über die individuellen (zukünftigen) Rollen in der Zusammenarbeit zu verständigen wäre da sicherlich hilfreich.

    Für mich z.B. ist es wichtig (als nicht Fachmensch, aber mit großem Themeninteresse) an Enterprise 2.0 dran zu bleiben. Ich könnte einen Beitrag dazu leisten, mein Know-How aus dem Bereich des Change-Management und der Organisatinsentwicklung beizusteuern. Ich wäre ich Grenzgänger und (bei einigen Themen) Brückenbauer. Nur ob das passt und für das Teilteam und Thema stimmig ist, müsste besprochen werden.

    Vielleicht können wir nach den letztjährigen Erfahrungen in 2010 den nächsten Schritt machen und jetzt bereits unser 09er-Netzwerke für die Ausgestaltung von 2010 nutzen?!
  • Zunächst Danke für Deinen Kommentar :)

    "Wir brauchen also etwas mehr Verbindlichkeit (wobei jeder offen entscheiden können muss, wie er diese für sich ausgestaltet) und Klarheit in der Grundausrichtung"

    in Zeiten von Unkonferenzen, weniger Zusagen und Leben in Strömen stellt sich mir die Frage, wie man Verbindlichkeit schaffen kann. Vielleicht eine klassische Vorstellungsrunde erweitert durch durch die Frage: "Wo wirst Du das Thema weiter besprechen?".

    Die Antwort bei mir ist klar: Mein Blog. Andere mögen andere Antworten geben - und manche mögen auch keine eigene Plattform haben und brauchen dafür ein Angebot. Selbst möchte ich aber nicht auf eine andere Umgebung ausweichen. Bleibt die von Dir gewünschte einheitliche URL (bei mir als Portal bezeichnet).

    @Ulrike: Bitte übernehmen ..... Machst Du das mit http://scope09.de ?

    - Gast Postings zulassen durch jeden Teilnehmer
    - Wiki zur Collaboration / Vielleicht auch geschützt um das "Privatsphärenproblem" nicht zu bekommen
    - Syndication der enstprechenden anderen Beiträge.
  • Drei schnelle Ideen zuir Verbindlichkeit:

    * Wir schaffen Verbindlichkeit durch den Mut uns auch in fluiden Zeiten in die Augen zu schauen und uns etwas in die Hand zu versprechen.
    * Wir schaffen Verbindlichkeit durch klare Leitplanken, die vorab für das Ziel des Zusammenkommens benannt werden. Jeder, der dies nicht mitträgt, hat die Chance vorab zu entscheiden, ob er/ sie dabei sein will (und hat die Chance, später einzusteigen, wenn Blut geleckt wird)
    * Wir schaffen etwas mehr Verbindlichkeit durch Öffentlichkeit (eine Erfahrung aus der SCOPE 08), die unsere Arbeit verfolgt und bewertet....
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