Wenn Shadowland zur Wirklichkeit wird… [Teil 1 - Shadowland]
In einer Zeit, als man noch mit Papier und Bleistift sich in Rollenspielen vertieft hat, gab es ein Spiel, welches sich Shadowrun nannte. Zumindest in meinem Heranwachsen hat dieses Spiel damals die Fantasie angeregt…
Shadowland
Der Hintergrundgeschichte nach haben sich Konzerne zu weltumspannenden Strukturen ausgebaut, die nur noch wenigen Gesetzen unterliegen. Die größten multinationalen Konzerne – sogenannte Megakons – besitzen eine Form der Exterritorialität, was ihnen erlaubt, unbehelligt von staatlichen Gesetzen auf ihrem eigenem Grund zu agieren. Polizeiliche Aufgaben werden ebenfalls von einzelnen Konzernen übernommen.
Um überhaupt ein Spiel zu sein, gab es natürlich noch einige Katastrophen und Überzeichnungen der Handlung. Die Spielgruppe, in der ich mich damals befand hatte Abende, bei denen nur gekämpft und auf Abenteuer gegangen wurden. An anderen Tagen beschäftigten wir uns jedoch mit der Politik und den kleinen Ursachen, die hinter der Entwicklung der Handlung (die im Jahre 2050 spielt) stecken. Hitzige Fantasien spuckten in unseren Köpfen über das Entstehen der Megakons, die in ihrer Geschichte zunächst das wichtigste Element eines Rechtsstaates außer Kraft setzten: Die Gewaltenteilung.
Schleichende Prozesse
sahen wir in unserem Shadowland als Hauptursache für den Verlust der Gewaltenteilung an. Auf territorialer Ebene (Staaten, Gemeinden) wurde auf die Einhaltung der Trennung von Exikutive und Legislative geachtet. Jedoch entstanden neben den Staaten und Gemeinden als Gesetzgebende Instanzen neue Organisationsformen. Die Konzerne (oder Megakons). Diese Organisationsformen bildeten in ihrem Einflussbereich neue Strukturen aus, die Mechanismen der territorialen Kontrollorgane nachempfunden wurden. Durch die Globalität dieser neuen Strukturen wurden diese zur neuen, einflussreichen Gewalt für das Leben.
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