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work.io – Vielleicht ein gutes Rezept für die Wissensarbeit der Zukunft

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Wissensarbeit – einer der Begriffe, die mich im Arbeitsalltag ständig umtreibt. Noch immer bin ich auf der Suche nach der ersten Person, die sich mir als Wissensarbeiter vorstellt. Die Realität ist, dass viele von uns ständig “Wissensarbeiter” sind und demnach Recherchen im Web durchführen sollen.
Würden Sie sich gerne (mühsame) Recherche-Arbeiten von jemand anderes abnehmen lassen? Dinge, das man im Prinzip auch selbst zusammentragen könnte, die aber viel Zeit binden? In Kürze können Sie das. Konkret, sobald Workio in vollem Umfang online ist.

Work.IO

Folgt man der Beschreibung von Matthias Schwenk (BWL 2.0), so wird Work.IO kein weiterer Nachbau von MTurk geben, bei dem es bekanntlich um “mechanische” Aufgaben geht. Viel mehr soll es um die Übernahme von Recherche Aufgaben gehen. Vergleiche ich dies mit den Hintergrundinformationen, die ich häufig bei meiner Arbeit benötige, dann würde ich auch eher selten zu solch einem Dienst greifen. Warum? Weil ich es mir als zu kompliziert vorstelle, zunächst zu spezifizieren, was ich genau suche. Etwas interessantes über Unternehmen ABC wird als Definition wohl kaum reichen.

Und genau in diesem Moment kommt der Gedanke, warum es vielleicht doch zum Erfolg werden könnte, was ich dem Startup aus Wien gönnen würde. Wie würde ich mir eine “Auftragserteilung” vorstellen?

Per Video + Telefon werde ich mit einem freien Mitarbeiter verbunden. Dieser bekommt per Sprache meinen Rechercheauftrag und den Hintergrund gesagt. Dadurch können im Gespräch die notwendigen Definitionen gegeben werden. Nach getaner Arbeit erhalte ich einen Anruf – und einen Einseiter mit dem Ergebnis.

Mit dem Zugriff auf Quelldaten (alle OpenData Tools) und vernünftiger Visualisierung (ManyEyes) lässt sich sehr schnell sehr gute Reports generieren. Die Skalierungseffekte, die bei einer Plattform wie Work.IO geleistet werden müssen, um nicht nur reines Body-Leasing für Wissensarbeit anbieten zu können, entsteht aus dem Wissen über die verschiedenen Tools, Quellen und deren Visualisierungsmöglichkeiten.

Work.IO möchte Marktplatz sein. Darin sehe ich eine Schwierigkeit, da das notwendige Wissen über die Tools nicht gleichmäßig über alle Anbieter verteilt werden kann. Dies ist aber notwendig, wenn man einem Qualitätsstandard aufbauen will und mir zunehmender Reputation neue Nachfrager finden will.

Zum Schluss noch ein Hinweis auf die originelle Stellenausschreibung für einen Junior-Entwickler bei Work.io .

Posted via email from Thorsten Zoerner’s Posterous

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Geschrieben von Thorsten Zoerner

Juli 14th, 2011 at 9:05 pm

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