Banedon's Cyber-Junk

Überleben im CyberSpace

Archive for the ‘Blogger’ tag

Der Wert des Rufes – Beispiel Dürr AG

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Wird über den Ruf eines Unternehmens – bzw. dessen Schaden gesprochen, so weckt dies schnell Assoziationen mit Kampagnen oder Strohfeuer wie vor einigen Monaten bei Nestlé (s.h. “Greenpeace vs. Nestlé” beim PR-Blogger). Nach einer Aufbereitung im Brouhaha kann man zwar in etwa finanziellen Schaden erahnen, aber sich mit dem Finanzvorstand allerhöchstens an einem Stammtisch über zukünftige Reputationspflege und deren Wert unterhalten. Der gute Ruf der Dürr AG spart dem Unternehmen ~1.600.000 Euro pro Jahr. Wie kommt man auf diesen Wert?

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Written by Thorsten Zoerner

August 25th, 2010 at 5:30 pm

Titanic beantwortet: Was ist Flattr?

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Tools zur Unterschützung zweiseitiger Märkte, oder zu Deutsch: Blogbezahldienste wie Kachingle und Flattr erfreuen sich bei vielen Bloggern (und auch mir) einer gewissen beliebtheit. Was man trozdem nicht vergessen sollte findet man nun als Sommerlochfüller bei der Titanic:

Drei wichtige Fakten, die Sie über “Flattr”, den neuen Online-Betteldienst für Blogs und Co., unbedingt wissen sollten: viaTITANIC | Das endgültige Satiremagazin

Adressiert wird in gelungener Form das Unverständnis, welches diese Dienste auf den ersten Blick bei Personen, die sich damit nicht beschäftigt haben auslöst. Es zeigt, wo diese Dienste und deren aktuelle Nutzer noch Kommunikationsarbeit leisten können, sollen, müssen:

  1. Viel Traffic kommt auf Blogs über Suchmaschinen. Ist man am Freizeitsurfen, so ist es irgendwer der da was schreibt. Entsprechend wird wohl wenig das Unmittelbare, persönliche erkenntlich, dass sich hinter den Autoren versteckt. Media-Gigant oder vielleicht mein Nachbar, der Freizeitsurfer braucht zu lange, um den Unterstützungswert zu erkennen. Der Empfänger meiner Zuwendung ist zu lange anonym, wodurch im Kopf die Assoziation mit “Dem Blogger” aus “Der Talkshow” entsteht.
  2. Flattr Buttons und Kachingle Medaillen sind kein Ersatz für Werbung, werden aber manchmal so eingesetzt. Optimiert auf Klickverhalten ohne Kontext. 1 Satz warum, ist vielleicht hilfreich. Der Content siegt und nicht die Zuneigungsmaximierung.
  3. Monetarisierung ist für manche Blogs ein Ziel, kann aber nicht für alle Blogs ein Ziel sein. Die Dienste werden aber häufig nur aus der Verdienseite positioniert als Einnahmequelle. Es ist aber auch eine Ausgabenquelle: Eine Möglichkeit auf die Autoren und Schreiber etwas zu verteilen, die man konsumiert.

Danke Titanic, ich finde euren Beitrag wirklich cool, da er aufzeigt wo noch Kommunikationsschwächen der Blogs und der Diensteanbieter sind.

Written by Thorsten Zoerner

Juli 24th, 2010 at 1:10 am

Grenzen der “sozialen Bewertung” – Wenn niemand mit Dir kuscheln will…

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Werbung auf Geldautomat

Werbung auf Geldautomat

Kuscheln im Netz, nennt sich “I Like“. Ich mag es, und ich mag es von Freunden, von denen ich ja bei Facebook mittlerweile eine ganze Sammlung habe. Vereinzelt habe ich diese ja bereits getroffen, und kenne sie tatsächlich. Wer kuscheln will, der klickt vielleicht auf “I Like” bei Facebook und signalisiert, die Zustimmung zu einem Beitrag in der Timeline. Also erst Freund werden, dann einzelne Beiträge bewerten. Auch Unternehmen wollen mit ihrer Zielgruppe kuscheln, so war ich vor einigen Tagen erstaunt, als ich auf dem Geldautomat der Sparkasse Heidelberg den “Gefällt Mir” Knopf gesehen habe, der auch im Banking Portal zu finden ist.

Da man auch im Netz jemand von der Bettkante stoßen will, gibt es natürlich auch “Dislike” – “Gefällt mir nicht” was sich hier im Blog finden lässt.  Kuscheln, und von der Bettkante stoßen – man könnte denken, mehr brauch es nicht um eine auswertbare Bewertung von Inhalten zu erhalten.  Man könnte nun schnell vom goldenen Zeitalter der sozialen Bewertung sprechen.  Vielleicht sogar von der einzigen Möglichkeit aus der Informationsflut nur irgendwie sich an ein Stück Festland zu retten. Doch auch das Festland wird ständig vom Strom verändert und so verwundert es nicht, dass manche Dinge einfach nicht in ein ein bzw. zwei Wertemodell eingebaut werden können.

Fehlender Kontext

Vor einigen Tagen, fand sich in der Facebook-Timeline von Klaus Eck der Wunsch nach dem Beamen. Zug verspätet, Heimfahrt dauert länger. Was mag nun derjenige, der auf “Gefällt mir” klickt? Richtig, das Beamen. Oder wünscht man dem PR Blogger etwa eine lange Heimfahrt? Mit Sicherheit nicht, und so benötigt es noch einer Erklärung um der Wertung auch eine Richtung/Ziel zu geben. Beamen.

Wer nun die Subjekte, Dinge, Entitäten dieses Beispiels anschaut wird feststellen, wie schwer es sein kann, den Kuschelfaktor zu bestimmen. Mag da jemand die Bahn? Oder Fankfurt? Oder München? Oder den Sachverhalt?

Für die Statistik Freaks, unter den Kuschlern schauen wir noch einmal auf die Kennzahlen im Social Media.

Da steht (unter anderem)

Satisfaction Score Diese Kennzahl stellt die Zufriedenheit der Kunden dar.

Costumer Feedback (input A,B,C…n) / All Costumer Feedback

(Quelle)

Viel Spaß, wer nun anfängt und ein XLS oder Statistiksoftware bemüht um den Kuschelfaktor aus sozialer Bewertung für eine Marke, Person, Produkt zu ermitteln.

Ok, dann Kuscheln wir eben für Geld. Gerade Flattr sollte hierfür ja geeignet sein. Wer etwas flattert gibt Geld, gibt Bewertung. Wenn da nicht…

Warum soll es unter den Spreeblick-Lesern niemanden geben, der Fettes Brot nicht kennt oder der jenes Video noch nicht kannte und sich eben dafür bedankte, dass er auf dieses aufmerksam gemacht wurde? (via Neunetz.com)

… das Problemchen mit den Fremdinhalten wäre. Da Bewertet man doch etwas, was gar nicht vom Betreiber der eigentlichen Seite ist. Kein Wunder, dass im Blog von Sascha Lobo etwas der Überblick über die Kuschelpartner verloren geht. Der Schöpfer soll es richten…

Wenn also niemand mit Dir kuscheln will, wie heute bei meinem Beitrag zu Horx, dann überlege genau, was eigentlich der Kontext ist  unter dem die Bewertung abgegeben wurde. Vertraue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast, und überlege Dir, was Du selbst als Bewertung abgeben würdest.

Happy Kuscheln!

Update:

Leider gerade erst gesehen, der Beitrag “Google ist tot” bei Carta.Info von Matthias Schwenk.

Written by Thorsten Zoerner

Juli 9th, 2010 at 1:52 pm

WELT Kompakt vs Blogger – Umdenken überfällig (via WebZweiPunktNull.de)

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An die Teilnehmer, nutzt die Chance die Euch geboten wird und vertretet die Klowände des Internets würdig! Gebt dem Projekt Eure Handschrift, macht es besser! Sollten Euch DANN Steine in den Weg gelegt werden stellt Euch auf den Tisch!

Kann man sich nach Durchsicht der in der Chronologie verlinkten Beiträge anschließen.

Posted via email from Thorsten Zoerner’s Posterous

Written by Thorsten Zoerner

Juni 27th, 2010 at 7:55 am

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Blog-Bezahldienste und ihre Bedeutung für Recht und Steuer

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Zwei interessante Blogposts die sich mit den Auswirkungen von Diensten wie Flattr und Kachingle befassen. Zum einen ist es bei Retosphere, wo man der Frage nachgeht, ob diese Dienste noch der CC-NC gerecht werden.

Dem folgend ist es zumindest nicht ausgeschlossen, wenn nicht sogar wahrscheinlich, dass die Verwendung von Flattr & Co als “commercial” eingestuft werden würde, auch wenn es sich um Einkünfte handelt, die eher mit Spenden vergleichbar sind.Der Fakt, dass Geld fließt, ist hier ein starkes Indiz. viaFlattr und andere Zahlungsdienste in Blogs – Rechtliche Implikationen? « Offene Netze und Recht.

Zum anderen beschäftigt sich Kultur-Flatrate mit der Frage der steuerlichen Implikation dieser Dienste:

Grundsätzlich unterliegen Einnahmen, die man über flattr erzielt, sicherlich der (im Falle von Einzelpersonen) Einkommenssteuer. Auf torschtl.de findet man hierzu einige Ausführungen, die natürlich genauso wie meine völlig unverbindliche Laien-Ansichten sind, und auch einen Link zu einem Artikel bei Trigami, in denen sich ein Steuerberater mit Partnerprogrammen für Blogger beschäftigt. via Müssen Flattr-Einkünfte versteuert werden?

Beide Gedankenspiele machen aus meiner Sicht Sinn sie zu führen, auch wenn Sie zunächst bei mir das Gefühl von “Spielverderber” hervorbringen. Der Zweite Gedanke ist, war die Hoffnung, dass nicht keiner der mir bekannten Blogs das Musterprozess-Opferlamm sein wird.

Zum Thema “None-Commercial” bin ich mir ohnehin nicht sicher, ob dies zeitgemäß ist. Auf der einen Seite sollen Inhalte ernst genommen werden, auf der anderen Seite unterscheidet man nach einem Kriterium, welches aus eine Ära vor dem Internet stammt.

Das Thema “Steuer” wird dahingehend richtig spannend, wenn es nicht eine absolute Grenze gibt, die mögliche Gewinne abfedert – würde vielleicht auch für übliche “Aufwandsentschädigungen” oder ähnliche Konstrukte hilfreich sein.

Written by Thorsten Zoerner

Juni 17th, 2010 at 4:52 pm

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