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[HOWTO] Eine Wiedervorlage für Google Mail bauen.

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Die Möglichkeiten, die sich hinter den Google-Apps Scripten verbergen, sind schon enorm. So wird die tägliche Aktualisierung meines Crowdsourcing für Gesundheitsinformationen durch ein paar Zeilen Javascript, welches am Google-Docs Sheet angehängt ist gelöst.
Eine Sache, die ich aus einer Welt vor E-Mail, in guter Erinnerung habe ist die gute alte Wiedervorlage. In einer Mappe werden die Schreiben an dem Tag einsortiert, an dem man sie wieder ansehen will. Mittlerweile kenne ich etliche E-Mail Ausdrucker, die nur deshalb E-Mails drucken, da sie diese gerne in die Wiedervorlage ablegen wollen. Mit Outlook oder Lotus Notes kann man sich recht leicht eine E-Mail auf Wiedervolage legen. Für E-Mails geht dies auch geht dies zwar auch schon einige Zeit mit externen Diensten wie Hitmelater (eine Mail an 42m@hitmelater.com wird zum Beispiel in 42 Minuten erneut zugestellt). Doch warum soll es eigentlich nicht mit einem Webmail wie Google Mail auch eine Wiedervorlage geben? – WebMail basierte Prokrastination… Im Google Apps Developer-Blog wurde nun die Lösung Google Snooz vorgestellt. Auch wenn jetzt gleich ein paar Zeilen Code kommen – nicht erschrecken!

Einbau einer Wiedervorlage in Google Mail

  Schritt 1: Zunächst Google Docs öffnen und dort eine neue Tabelle anlegen Schritt 2: Unter Tools den Script-Editor öffnen. gmail_wiedervorlage Schritt 3: Den folgenden Code 1:1 als Code kopieren: [UPDATE]: Wegen Formatierungsfehlern, bitte de Code hier kopieren! Schritt 3: Über Datei und Speichern das Script unter einem Namen speichern (bei mir Prokrastination) Schritt 4: Im Menü Ausführen  die Funktion Setup  auswählen. Es sollte nun ein Popup erscheinen, welches die Berechtigung des Scriptes auf das eigene Mail-Konto verlangt. Dies Autorisieren und im zweiten Fenster Zugriff gewähren. Schritt 5: Labels prüfen! Dazu in einem neuen Fenster zurück auf Google-Mail wechseln, und im Dropdown für die Labels schauen, ob diese auch angelegt wurden.snooze_labels Schritt 6: Als letzter Schritt müss jetzt noch der Trigger gesetzt werden, der die eigentliche Wiedervorlage übernimmt. Dazu zurück in den Script-Editor wechseln und aus dem Menü Trigger den Eintrag Current project’s trigger… wählen. Mit dem Link zu “Keine Trigger eingerichtet…” kommt man zur Funktionsauswahl. Über die Dropdown-Listen nun die Funktion moveSnoozes  zeitgesteuert  täglich um 0:00 bis 1:00 Uhr ausführen lassen. trigger Optional kann nun zum Abschluss noch eine Benachrichtigung eingestellt werden, wenn es zu Problemen mit dem Script kam. Fertig ist die Wiedervorlage für Google-Mail :) – Was mir besonders gut gefällt, ist die Erweiterbarkeit die das Script bietet. Auch die Nutzung der Javascript-Ausführung zu einem bestimmten Zeitpunkt, was mit Sicherheit eine Stärke von Google-Apps ist.    

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Das Jahr 2010: Social Business Landscape der Dachis Group

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Die einzelnen Elemente werden im Blogpost vorgestellt und enthalten unter anderem:
- Social Analytics
- Social Dashboards
- Microblogging
- Mobile Social
- Social Location
- Federated Social Identity (OpenID und Co)
- Crowdsourcing
- Community Management

und etliches mehr.

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Crowdsourcing in der Polizeiarbeit – ein Brainstorming

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Jeder kennt die Plakate mit der Aufschrift

“Die Polizei bittet um ihre Hilfe”.

Ich würde behaupten, dass die Polizeiarbeit sogar eine der ältesten Crowdsourcing Anwendungen ist, die auf dem Planeten existieren. Beispiele wie Craig “Lazie” Lynch der bei Facebook seine Bekannten auf der Flucht informiert hat, zeigen, dass es genau umgekehrt scheinbar funktioniert. Existieren bereits Beispiele von Crowdsourcing bei der Polizeiarbeit? Wie kann man ein solches “sicher” gestalten?

Hinweis: Ich denke hier übrigens nicht an Lösungen wie Massendatenspeicherung oder den Zugriff durch Ermittler auf private Daten – sondern die aktive Mithilfe von Bürgern bei der Polizeiarbeit.

Und jetzt genug der Worte: Mitmachen beim Brainstorming.

Written by Thorsten Zoerner

Januar 14th, 2010 at 10:42 pm

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CrowdSourcing – Spesenabrechnungen prüfen… (und mehr)

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Im vereinigten Königreich läuft zur Zeit ein sehr spannendes Experiment. Von Abgeordneten können die Reisekostenabrechnungen online geprüft werden.Die Zeitung Guardian hat diese Aktion gestartet, nachdem ihr 772.252 gescannte Dokumente von Reisekosten vorliegen. Die Besucher der Aktion können nun entscheiden, ob die Redaktion einen bestimmten Beleg näher begutachten soll (oder ob nichts spannendes zu sehen ist). (via Techchrunch: Guardian releases crowd-sourcing app to pick over MPs expenses).

Gelöst wird das Problem, dass der Redaktion wohl nicht die Mittel zur Verfügung stehen eine solch große Anzahl von Belegen nach versteckten Kühlschrankskäufen und Fernsehern zu durchforsten, die auf Staatskosten abgerechnet wurden, wie man bei TheSpeakerOnline als Beispiele findet.

Bevor es jetzt Kritik hagelt: Natürlich sollten die Reisekosten vertraulich behandelt werden – und es geht keinen etwas an, ob ich Bier oder Cola an der Hotelbar getrunken habe. Bei Flensburg Online gibt es vielleicht etwas mehr zu den Hintegründen wie es zum Skandal und dem Projekt der Zeitung kam.

Wenn wir schon an ausländischen CrowdSourcing Beispielen sind: Kanada ruft seine Einwohner auf in der Werbung mitzuhelfen mit User Generated Content (via TourismusZukunft.de) und löst damit das Problem, dass es sich um ein unüberschaubar großes Land handelt – wenn alle mithelfen vielleicht nicht….

In Afrika nutzt die Mobiltelefonmanufaktur Nokia CrowdSourcing, um Bewoner zu fragen, wie sie sich das Handy der Zukunft vorstellen (via SocialNetworkStrategien) – und zeigt damit wie die Innovation dre Masse in die Produktentwicklung einfließen kann.

Kommen wir zum letzten Beispiel – diesmal von meinem Arbeitgeber. Denn im Prinzip ist das von Christian im Blue Blog beschriebene: “Jeder kann und soll mitwirken” auch CrowdSourcing.

Gewundert hatte mich, dass ich an einem Tag über ganz unterschiedliche Beispiele von CrowdSourcing stolpere:

  • Crowd als Prüfer und Teil in einem Prozess
  • Crowd als Element mit Überblick über die Breite
  • Crowd als Innovator
  • Crowd als Gesprächspartner

Written by Thorsten Zoerner

Juni 19th, 2009 at 12:49 am

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