Archive for the ‘Greenpeace’ tag
Twitter + Backtype = Kommunikations Infrastruktur + Analyse
Gestern waren es noch wilde Spekulationen über das konzeptionelle Ende von Twitter, da weckt eine Akquise uns aus dem Twitterschlaf:
Twitter just announced this morning that it has acquired innovative social media data analytics service BackType. The BackType team will provide data for publishing partners of Twitter about how much traction their Tweets are getting, how they are converting to other key performance indicators and other information.
Was bietet uns Backtype, was Twitter heute (noch) nicht hat? Aus meiner Perspektive ein Datenmodell um sinnvolle Reichweitenanalysen durchführen zu können. Dinge, bei denen man bei Facebook noch empirische Studien machen muss, was eigentlich ein “Like” bedeutet. Beispiel: Backtype: Greenpeace + VW – das Ergebnis ist doch klar: Reichweite & Influence – Was will man eigentlich mehr?
Der Wert des Rufes – Beispiel Dürr AG
Wird über den Ruf eines Unternehmens – bzw. dessen Schaden gesprochen, so weckt dies schnell Assoziationen mit Kampagnen oder Strohfeuer wie vor einigen Monaten bei Nestlé (s.h. “Greenpeace vs. Nestlé” beim PR-Blogger). Nach einer Aufbereitung im Brouhaha kann man zwar in etwa finanziellen Schaden erahnen, aber sich mit dem Finanzvorstand allerhöchstens an einem Stammtisch über zukünftige Reputationspflege und deren Wert unterhalten. Der gute Ruf der Dürr AG spart dem Unternehmen ~1.600.000 Euro pro Jahr. Wie kommt man auf diesen Wert?
Greenpeace, Nestle, Twitterwall … Interview mit Pressesprecher
Nette Kombination aus viralem Marketing, Social Media und ….
Auf einer Großbildleinwand bringen Greenpeace-Aktivisten [...] Twittermeldungen von Verbrauchern direkt und live vor die Konzerntore von Nestlé in Frankfurt. Verbraucher können zu Web-Aktivisten werden und aus ganz Deutschland, via Greenpeace Pressesprecher Jan Haase über die Twitterwall Aktion für und gegen Nestlé – komischer-typ.de.
Was mir besonders gefällt ist die räumliche Transformation eines Online Flashmobs durch das Instrument einer Twitterwall. Frei nach dem Motto: Die Meinung der Vielen.
Leider habe ich keine Statistik gefunden, wieviele Tweets tatsächlich im Zeitraum der Aktion veröffentlicht wurden und von wie vielen Personen diese stammten.
Unternehmer mit der Karotte gelockt (via Ideentower)
Ein Carrot Mob kann sinnbildlich für „den Esel mit der Karotte locken“ stehen und läuft folgendermaßen ab: Der Organisator spricht Ladenbesitzer an und erzählt, dass er eine Menge Leute mobilisieren kann und dass sie alle kommen, um in einem Geschäft in dieser Gegend Geld auszugeben. Nur in welchem, das sei offen. Denn das hänge davon ab, wie viel Prozent vom Mehrumsatz er in klimafreundliche Investitionen steckt.
Sehr schön auch das Video im verlinkten Blog Text (für alle die nicht so viel lesen wollen). Mehr gibt es unter anderem auch bei: http://carrotmobfrankfurt.de/ und http://www.greenpeace.de/themen/umwelt_wirtschaft/nachrichten/artikel/carrotmob_gib_dein_geld_nicht_irgendwem/