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Überleben im CyberSpace

Archive for the ‘Marketing Social’ tag

Markenkommunikation im Social Web – Studie und Anmerkungen

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Eine wirklich sehr lesenswerte Studie, die Echtzeitschrift hier noch lesenswerter zusammengefasst hat:

Unbestritten existiert die Markenkommunikation im Social Web. Die Relevanz für die Unternehmenskommunikation und für das Online-Marketing steigt durch die wachsende Verdichtung der Kommunikation im Groundswell. Wer die Unternehmenskultur mit der Kultur im Social Web (Clash of Cultures) vereinen und hieraus noch eine gute Kommunikationsstrategie für das Social Web ableiten kann, hat viel gewonnen. Die Unternehmen, die hier noch Probleme haben, sollten aber auf jedenfall gut zuhören, was das Web so über sie spricht (Monitoring). Die Studie (48 Seiten) kann auf der Webseite der FH-Heilbronn kostenlos als PDF geladen werden. via Studie: Marketing und Markenkommunikation im Social Web.

Vor dem Lesen der Studie empfehle ich eine Marke für sich selbst herauszusuchen, deren Kommunkation man untersuchen will. Diese Marke dann über einige gängige Suchmaschinen wie Google-Blogsearch, Wikio aber auch Twitter-Suche, Xing-Suche und Facebooksuche testen. Als Ergebnis sollte man sich innerhalb von wenigen Minuten ein Bild verschafft haben, welche Art der   Kommunikation im Social Web zur Marke existiert.

Es klingt wie eine Binsenweisheit, ist es aber nicht, denn der “gefühlte” Dialog ist meist viel trivialer als der real existierende Dialog im Social Web.

Vor kurzem hatte ich einen Kollegen bei einem Termin gefragt, was er denke das man über eine bekannte Fluggesellschaft schreibt. Das Ergebnis waren Dinge wie:

  • Beschwerde über Verspätung und Ausfälle
  • Komfort auf der Langstrecke
  • Preis und Angebote

Alles Punkte, die auch in der klassischen Kundenzufriedenheit hinterfragt werden.  Jedoch, wer die Übung von oben gemacht hat wird es bereits ahnen, nur ca. 10-20% des Social Web Inhaltes zur Marke macht diese Inhaltsart aus. Blogs und Diskussionsforen, Facebook und Twitter werden unterschätzt, was die Tiefe der Diskussion angeht. Voice-Of-Customer ist manchmal das Hinterfragen der Produkte und des Services, viel häufiger jedoch direkte Unternehmensführungsentscheidungen, Finanzsituation oder eben Dinge die einem Auffallen.

Zurück zur Fluggesellschaft als Beispiel.  Da Re-Tweetet ein Taxiunternehmen die Verspätung eine Fliegers vom Twitter Account des Flugplatzes. Oder da wundert sich der kleine Cyber-Junkee über Kornkreise in Eritrea und schreibt darüber in seinem Blog. Beides Punkte, sind zwar eine Markenkommunikation, haben allerdings herzlichst wenig mit Kundenzufriedenheit zu tun haben. Oder etwa doch?

Sie machen dann den Kunden zufrieden, wenn das in der Studie genannte “Gute Zuhören” funktioniert – und auf der anderen Seite Menschen sitzen, die kommunizieren können und sollen. Desto natürlicher dies funktioniert, desto besser für das Image der Marke, desto mehr Wirkung für die Reputation des Unternehmens. Beim oben genannten Beispiel von Lufthansa, hatte die Webagentur sich bei mir gemeldet und Kontakt zur Redaktion des Bordmagazins aufgebaut – ich  war überrascht und erfreut. Eine weitere Überraschung war vor kurzem nach einem Checkin bei FourSquare ein Tweet des Flughafen Frankfurt.

Warum machen Unternehmen dies? Mit Sicherheit nicht nur, um einen einzelnen Kunden zufrieden zu stellen. Dafür ist dann doch der Aufwand zu groß. Es geht darum einen Kommunikationskanal mit einem Kunden aufzubauen und zu pflegen.  Nicht dass ich jetzt einen Premium Einzelkommunikations-Service des Frankfurt Flughafens oder der Lufthansa erwarte. Nein, es geht darum, dass ich gerne mich bewusst entschieden habe diesem Kanal zuzuhören. Bei Twitter den Accounts gefolgt bin. Frei nach dem Motto: Wer mit mir spricht, dem höre ich auch zu… – Wer zuhört darf auch sprechen.

Wie weit man sich dabei von den eigentlichen Produkten und Markennamen entfernen kann, und einfach nur das Image verbessert, zeigt @telkom_hilft. Die Deutsche Telekom mit ihrem Support Account hat es mittlerweile auf 380 Treffer bei der Google-Blogsearch gebracht. 380 Personen, die  zum größten Teil ein positives, offenes, verbundenes Bild des Unternehmens weiter kommunizieren.

Written by Thorsten Zoerner

Juli 9th, 2010 at 9:33 am

Die 5 größten Social Media Marketingfehler (Businessweek)

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Die Bloomber-Businessweek vom Wochenende hatte eine Liste der größten Fehler im Social Media Marketing zusammengetragen…

Social media initiatives have become standard components of companies’ marketing and communications strategies. viaTop Five Social Media Marketing Mistakes – BusinessWeek.

… soweit so gut. Die folgende Fehlerliste liest sich für mich wie ein Horrorkabinett

  1. Kein/Kaum Monitoring
  2. Nur Junioren und Frischlinge mit Social Media beauftragt
  3. Schnelligkeit vor Perfektion
  4. Faken (wer war noch einmal die Modemarke mit dem Affen der twittert?)
  5. Kampagnen mit einem Ende-Datum (Off-Switch)

Gerade der letzte Punkt dürfte der schwierigste für Unternehmen sein. Budget und Kosten können im Social Media nicht einfach auf ein Quartal oder feste Laufzeit eingestellt werden. Projekte die so etwas in Vergangenheit in Deutschland gemacht haben sind mit Blogs geendet – bei denen nach der Projektlaufzeit plötzlich ungewollte Kommentare unmoderiert veröffentlicht wurden…

KPIs und Social Marketing – Altimeter Report: Social Marketing Analytics

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und ich dachte diese Woche schon als ich das Wort “KPI” und “Social Reputation Analytics” in einem Satz hatte, dass ich von der halben Welt gesteinigt würde…

Im “Finally” Teil des verlinkten Posts wird dann ein Framework zur Analyse vorgestellt mit den 4 Säulen:

Dialog: involves starting a conversation and offering your audience something to talk about while allowing that conversation to take on a life of its own

Advocacy: activation of evangelism, word of mouth, and the spread of information through social technologies

Supporting: customers may self support each other, or companies may directly assist them using social technologies.

Innovation: The business objective of innovation is an extraordinary byproduct of engaging in social marketing activity

Posted via web from zoernert’s posterous

KPIs und Social Marketing – Altimeter Report: Social Marketing Analytics

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und ich dachte diese Woche schon als ich das Wort “KPI” und “Social Reputation Analytics” in einem Satz hatte, dass ich von der halben Welt gesteinigt würde…

Im “Finally” Teil des verlinkten Posts wird dann ein Framework zur Analyse vorgestellt mit den 4 Säulen:

Dialog: involves starting a conversation and offering your audience something to talk about while allowing that conversation to take on a life of its own

Advocacy: activation of evangelism, word of mouth, and the spread of information through social technologies

Supporting: customers may self support each other, or companies may directly assist them using social technologies.

Innovation: The business objective of innovation is an extraordinary byproduct of engaging in social marketing activity

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Notizen: Marketing in einer Social World

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SocialWeb and Brand Management

Domino Video:

Domino's Response:

Kriterien für den Erfolg der Antwort von Domino:

  • Viele Zugriffe kamen über Suche und Related Videos
  • YouTube ist 2. größte Suche nach Google von der Anzahl der Suche
  • Virale Verbreitung
  • Es existieren viele Möglichkeiten Medieninhalte (Videos) zu finden

77% der Amerikaner haben im letzten Monat Videos online angeschaut.

Mehr als die Hälfte aller YouTube Videos wurden von Nutzern bewertet oder kommentiert.

YouTube ist nicht nur für die Jugend (Digital Natives) – 20% der Besucher sind 55+ Jahre alt. (Online Videos haben keine digitale Diskriminierung nach Generation?)

Die Gesamtmenge des Videokonsums geht auf dem US Markt hoch. Wobei der TV Markt scheinbar durch den Online Konsum angefüttert wird. Zieht man YouTube als Social Network ein, so gibt es 88 Millionen Teilnehmer an sozialen Netzwerken in den USA.

SiemensTV:
http://www.youtube.com/user/siemens

  • Beispiel für gute Integration verschiedener Medien Kanäle

Nick Haley:

  • 18 Jahre alt
    - Zeigt seine Motivation für das iPod Touch
    - Wurde von Apple gefunden
    – Wurde auf TV gezeigt – Ursprung war kein Hochglanz Video
    - Konzept des Minings – hatte Apple zum Video geführt
    - Die Möglichkeit des Nachverfolgens und das Auffinden der Talente ist wichtig.

Talente finden
– Es gibt Meinungsführern, die eine große Anzahl von Abonnenten für ihren Inhalte haben
- Beispiel: Carl's Jr. – forderten Meinungsführer im Segment zur Produktion von eigenen Videos auf, welches sowohl bei diesen als auch beim Unternehmen im Channel vorhanden ist.

Beispiele für Events: The Davos Debates – Davos 2009 Channel und IBM Smarter Cities.

"Fischen wo es Fische gibt"
Beispiel JetBlue – hat Internet im Flugzeug durch Aufforderung der Passagiere zum LiveStreaming aus dem Flug promoted.

Volvo – http://www.thevolvotwitterad.com/
- Link zu YouTube
- Link zu Twitter
- Kombiniertes Netzwerke
- Live Kommentierung zur Werbung bei der NY Auto Show

Schlüsselkonzepte:
1. Werbung als Inhalt erstellen
2. Es geht nur um Dialog
3. Ideen gibt es überall
4. Talent finden und nutzen
5. Die Werkzeuge existieren, sie müssen nur genutzt werden
6. Messbarkeit kommt als letztes – geht aber :)

Zukunft:
1. Inhalte als Anlage (Asset) sehen, die findbar sind
2. Inhalte müssen miteinander verbunden werden (zwischen Gruppen und anderen Inhalten)
3. Testen->optimieren->Testen->optimieren->…

Posted via email from zoernert’s posterous

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