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Archive for the ‘Strom’ tag

Facebook For The Enterprise / Activity Streams – Funktioniert oder nicht?

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Facebook for the Enterprise bezeichnet eine Möglichkeit  die Technik die eine ähnliche Kommunikation, wie sie auf Facebook geführt wird auch im Unternehmen nutzen zu können. Der Überbegriff lautet dann  “Activity Streams”.

Zwei Blog Posts zur Meinungsbildung

Cons: Agencycollaboration meint:

  1. The content is impersonal.  If it didn’t relate to the work, you wouldn’t create it.  But that also means that the vast majority of the content run across isn’t interesting to you, and the vast majority of the content you create isn’t interesting to those who encounter it.
  2. The feedback is decidedly mixed.  If you ask for feedback at work, expect a ton of “suggestions” which may end up infuriating you.  You don’t get the uniform encouragement of Facebook.

Pros: Luis Suarez (ELSUA) meint:

  1. Activity Streams permeate throughout transparency and openness
  2. They help you, greatly, be done with the obsession to read AND respond to everything
  3. They facilitate serendipity and Informal Learning
  4. They help flatten organisations and traditionally hierarchical structures
  5. They inspire an open knowledge sharing culture

Die Realität: Das Werzeug Activity Stream/Facebook4E haben wir schon…

  • Xing hat einen Activity Stream auf der Startseite
  • Salesforce hat den “Salesforce Chatter”
  • Elgg bietet ein Framework für Anwendungen
  • SugarCRM kennt Aktivitäten
  • Lotus Connections bietet auf der Startseite eine Übersicht von Updates
  • Vivisimo setzt das Konzept von Activity Streams für den Wissensaustausch ein.
  • Billomat bietet einen Strom von Aktivitäten für Rechnungen, Angebote und Co.

… d.h. als Anwender muss ich mich egal ob ich es will oder nicht mit dieser Form der Kommunikation auseinander setzten.

Ein Prozess, der sich zumindest bei den meisten Unternehmen, ohne Change-Management ergeben hat und damit leider auch die Systematik fehlt.

Facebook 4 the Enterprise bringt damit die gleichen Probleme wie das Vorbild in die Unternehmen.

  • Welche Anwendung, welche Kommunikation wird abgebildet? Auch Facebook hat seine Streams in den letzten Jahren ständig geändert.
  • Was bedeutet “sensible Information” in der Zukunft? Wie können die bestehenden Zugriffmodelle übertragen werden?
  • Noch eine Inbox – wenn das Thema nicht strategisch angegangen wird.

Von Erfassung der Welt wird Erhaltung der Welt

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Das Weltwissen auch nur in Ansätzen zugreifbar zu machen benötigt eine Menge Energie – und so ist auch die Essenz von @IBO s Beitrag klar…

Am Ende der Google‘schen Wertschöpfungskette steht Energie via Ibrahim Evsan  Die Erfassung der Welt.

und wie geht es von hier weiter? Einige Alternativen…

Suchen im Dunkeln

Suchen im Dunkeln

Blackle hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 2 Millionen kWh Strom eingespart, indem es eine Websuche anbietet, die nicht das Google-Weiß im Hintergrund hat sondern Schwarz. Dies benötigt weniger Strom bei den meisten Anzeigemedien. Die Idee zu diesem Projekt entstand vor einem Jahr. Würde jeder diese Suche verwenden, so könnte (nach Angaben von Blackle) die Kapazität von einem Kernkraftwerk an Strom gespart werden.

Geänderte Werbung

Geänderte Werbung

Durch andere Werbung als unter Google.com verdient Forestle etwas Geld, welches in den Erhalt des Regenwaldes investiert wird. Umgerechnet in Fläche je Suche bedeutet dies 0,1m² je Suchanfrage oder 8.000.000 m² bisher. Nach Angaben von Forestle werden von den erzielten Werbeeinnahmen ca. 10% in die Verwaltung und den Betrieb gesteckt. Der Rest wird direkt gespendet. Etwas verwunderlich stimmt mich persönlich, dass das Impressum dieses Anbieters die gleiche Anschrift/Person ist wie das Impressum des nächsten Anbieters.

Ecosia

Ecosia

Gleiches Prinzip – Deutlich mehr Regenwald bietet Ecosia. Nach eigenen Angaben werden je Suche 2 m² Regenwald erhalten. Bei Ecosia gehen die Einnahmen an den WWF.

Written by Thorsten Zoerner

September 16th, 2010 at 9:05 am

Mein persönliches Unwort des Jahres: Die Erneuerbaren

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Leitmedien.replaceAll('/D|die\sErneuerbaren/','die erneuerbaren Energien');

Vor einigen Jahren hatte man noch Zeit “Erneuerbare Energien” zu sagen. Es war klar, um was es ging. Heute wird nur noch von “Die Erneuerbaren” gesprochen. Klar, wenn im nächsten Satz der Leitmedien von Brennelemente die Rede ist, weiß man, dass es um Strom geht. Eine Abkürzung auf “Die Erneuerbaren” klingt für mich zu stark nach Abwertung und Ablenkung vom Thema. Was Erneuerbar ist, tauscht sich selbst aus, warum soll ich mich dann jetzt darum kümmern. Lieber etwas was brennt wie ein Brennelement – wo es brennt, da kommt die Feuerwehr, weil es nicht einfach nur erneuerbar ist.

Written by Thorsten Zoerner

August 25th, 2010 at 10:48 pm

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Das Ende von Google Wave

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Ohne Kommentar die Nachricht des Tages:

Google Wave, the revolutionary product, platform and protocol for distributed, real time, app-augmented collaboration will no longer be actively developed and may be shuttered after the end of the year, Google announced this afternoon. via ReadWriteWeb.

Bedeutet dies, dass Collaboration im Strom auch keine Zukunft hat? Oder das eine Einführung via ViralHype hierfür schlicht nicht möglich ist?

Written by Thorsten Zoerner

August 5th, 2010 at 8:52 am

Grenzen der “sozialen Bewertung” – Wenn niemand mit Dir kuscheln will…

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Werbung auf Geldautomat

Werbung auf Geldautomat

Kuscheln im Netz, nennt sich “I Like“. Ich mag es, und ich mag es von Freunden, von denen ich ja bei Facebook mittlerweile eine ganze Sammlung habe. Vereinzelt habe ich diese ja bereits getroffen, und kenne sie tatsächlich. Wer kuscheln will, der klickt vielleicht auf “I Like” bei Facebook und signalisiert, die Zustimmung zu einem Beitrag in der Timeline. Also erst Freund werden, dann einzelne Beiträge bewerten. Auch Unternehmen wollen mit ihrer Zielgruppe kuscheln, so war ich vor einigen Tagen erstaunt, als ich auf dem Geldautomat der Sparkasse Heidelberg den “Gefällt Mir” Knopf gesehen habe, der auch im Banking Portal zu finden ist.

Da man auch im Netz jemand von der Bettkante stoßen will, gibt es natürlich auch “Dislike” – “Gefällt mir nicht” was sich hier im Blog finden lässt.  Kuscheln, und von der Bettkante stoßen – man könnte denken, mehr brauch es nicht um eine auswertbare Bewertung von Inhalten zu erhalten.  Man könnte nun schnell vom goldenen Zeitalter der sozialen Bewertung sprechen.  Vielleicht sogar von der einzigen Möglichkeit aus der Informationsflut nur irgendwie sich an ein Stück Festland zu retten. Doch auch das Festland wird ständig vom Strom verändert und so verwundert es nicht, dass manche Dinge einfach nicht in ein ein bzw. zwei Wertemodell eingebaut werden können.

Fehlender Kontext

Vor einigen Tagen, fand sich in der Facebook-Timeline von Klaus Eck der Wunsch nach dem Beamen. Zug verspätet, Heimfahrt dauert länger. Was mag nun derjenige, der auf “Gefällt mir” klickt? Richtig, das Beamen. Oder wünscht man dem PR Blogger etwa eine lange Heimfahrt? Mit Sicherheit nicht, und so benötigt es noch einer Erklärung um der Wertung auch eine Richtung/Ziel zu geben. Beamen.

Wer nun die Subjekte, Dinge, Entitäten dieses Beispiels anschaut wird feststellen, wie schwer es sein kann, den Kuschelfaktor zu bestimmen. Mag da jemand die Bahn? Oder Fankfurt? Oder München? Oder den Sachverhalt?

Für die Statistik Freaks, unter den Kuschlern schauen wir noch einmal auf die Kennzahlen im Social Media.

Da steht (unter anderem)

Satisfaction Score Diese Kennzahl stellt die Zufriedenheit der Kunden dar.

Costumer Feedback (input A,B,C…n) / All Costumer Feedback

(Quelle)

Viel Spaß, wer nun anfängt und ein XLS oder Statistiksoftware bemüht um den Kuschelfaktor aus sozialer Bewertung für eine Marke, Person, Produkt zu ermitteln.

Ok, dann Kuscheln wir eben für Geld. Gerade Flattr sollte hierfür ja geeignet sein. Wer etwas flattert gibt Geld, gibt Bewertung. Wenn da nicht…

Warum soll es unter den Spreeblick-Lesern niemanden geben, der Fettes Brot nicht kennt oder der jenes Video noch nicht kannte und sich eben dafür bedankte, dass er auf dieses aufmerksam gemacht wurde? (via Neunetz.com)

… das Problemchen mit den Fremdinhalten wäre. Da Bewertet man doch etwas, was gar nicht vom Betreiber der eigentlichen Seite ist. Kein Wunder, dass im Blog von Sascha Lobo etwas der Überblick über die Kuschelpartner verloren geht. Der Schöpfer soll es richten…

Wenn also niemand mit Dir kuscheln will, wie heute bei meinem Beitrag zu Horx, dann überlege genau, was eigentlich der Kontext ist  unter dem die Bewertung abgegeben wurde. Vertraue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast, und überlege Dir, was Du selbst als Bewertung abgeben würdest.

Happy Kuscheln!

Update:

Leider gerade erst gesehen, der Beitrag “Google ist tot” bei Carta.Info von Matthias Schwenk.

Written by Thorsten Zoerner

Juli 9th, 2010 at 1:52 pm

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