Es war ein einfacher ReTweet von einem Tweet, den ich bei @larsbas in der Timeline verlinkt hatte. Mit den Worten:
#Traumjob RT @larsbas und @amendedestages:Sehr geil. Gratulation an die Pressestelle der Polizei Dortmund für diese PM:Polizeipresse: Polizei Dortmund – POL-DO: Kein Tag ist wie der Andere !!.
Die Meldung stammt aus dem Jahre 2005.
Es handelt sich um eine Meldung der Pressestelle der Polizei Dortmund.
Der Tweet wurde 13mal innerhalb der ersten Stunde geretweetet und verursachte 1.135 Clicks.
Vergleiche ich diese Zahlen mit der Verbreitung einer “normalen” Pressemeldung, ist dies doch beachtlich – zeigt aber, dass auch in Zeiten von Twitter, Blogs und Co. die gute, alte Pressemappe wohl nicht ausgedient hat. Strohfeuer mit einer Nachricht zu entfachen – die sich dann auch noch viral verbreitet – irgendwie eine Faszination an sich.
Wie schwer ist es doch da für aktuelle Themen ein Buschfeuer zu entfachen. Da benötigt man schon härtere Mittel, wie zum Beispiel ein Interview. Ein solches hatte die Berliner Morgenpost abgedruckt mit Frau Zypries. Da muss man schon zu Papier bringen, dass man in die USA geht, wenn etwas in Deutschland nichts rechtens ist. Oder wie sonst ist die Aussage bezüglich Google zu verstehen? Stoibistische Logik, mit Querreferenzierung zur Wissenschaftsflucht bei der Embrionalforschung. Irgendwo dazwischen liegt wohl die Aussage.
Das Beispiel Buschfeuer das für Opfer sorgt zeigt dabei die Piratenpartei. Bei Ihr wird Löschwasser mit einer einfachen Pressemeldung zum Parteiausschluss von Bodo Thiesen versprüht – ein “Skandal”, der durch einen Tweet angefangen hatte (mehr bei “Zur Politik”).
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