Keine Werbung – Der TwitterWay



 

Wie SocialMediaToday meldet, hat Biz Stone, einer der Mitbegründer von Twitter, anläßlich des Reuters Technology Summit bekanntgegeben, dass Werbung kein Geschäftsmodell für Twitter ist.


“There are a few reasons why we’re not pursuing advertising — one is it’s just not quite as interesting to us,”

Offenbar will man sich zum einen damit unabhängig von Konjunkturschwankungen machen, oder aber über Bande spielen. Ein Beispiel könnte die Twitter TV Show sein, die ebenfalls bei SocialMedia angekündigt wird. Ein weiterer Grund könnte allerdings auch sein, dass man sich bewusst inkompatibel zu den Geschäftsmodellen von Facebook und Google machen will.

Vielleicht ist aber auch der Plan den Dienst immer weiter in verschiedene Bereiche einzubauen, wie ich es im Beitrag “Wer macht das Geschäft mit Twitter?” spekuliert habe.

Im Video nennt Biz Stone auch zwei weitere Varianten zur Monetarisierung des Dienstes.

Fake Schutz
Auch in Deutschland gab es einige “berühmte Accounts“, die nicht von den Personen gefüttert wurden, die man vermutete.Welche verwirrenden Züge politische Fake Accounts annehmen können zeigt ein Beispiel aus Großbritannien über das Sky und TechCrunch berichteten. Der Inhaber eines Markenrechtes – und sei es nur der eigene Name – hat mit Sicherheit ein Interesse, dass sein Name nicht von jemand anderen verwendet wird. Zwar dürfte es möglich sein, die Rechte in Deutschland auch mit juristischen Mitteln durchzusetzen, dennoch haben die Fakes bislang meist die Chance genutzt, dass sie schneller bei der Registrierung waren als der eigentlich Inhaber der Namensrechte. Ähnliche Phenomene gab es auch bei der Entstehung des Internets mit Domainnamen. Heute spricht kaum noch jemand darüber, dass man unbedingt seinen Domainname registrieren muss. Wahrscheinlich, das die Domainnamen alle bereits registriert sind. Das Fakes nicht nur für Twitter ein Problem sind zeigt auch der aktuelle Fall, von dem die Netzeitung berichtet. Auf Facebook reicht offenbar der Verdacht aus, um als Fake gelöscht zu werden, die kann im Einzelfall ziemlich ärgerlich sein. (Wieviele Harld Schmidt’s gibt es wohl in Deutschland?)

Analytics
Zugriff auf Statistiken für zahlende Kunden. Dies könnten Profilaurufe, Retweetradar oder ähnliches sein. Da stellt sich natürlich die Frage, welchen Nutzen der Anwender hat, wenn er diese Informationen zur Verfügung gestellt bekommt.Jegliches Analyseverfahren liefert letztendlich nur Daten, die genutzt werden können eine Optimierung durchzuführen. Verwendet man Tracker auf der eigenen Webseite, so dienen diese letztendlich dazu die Webseite zu optimieren.

Letztendlich wofür sind Anwender bereits Geld zu zahlen? Gerade bei Online Diensten sind diese Möglichkeiten leider sehr beschränkt und fordern etwas Kreativität.

Nebenbei
Auch dieser Blog schafft es vollständig ohne Werbung auszukommen :) Ob Twitter wohl hier abgespickt hat?

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