Wenn Nerds über Kopenhagen nachdenken – Technologie #cop15



 

Betrachtet man die Ergebnisse aus Kopenhagen, so sind diese erschreckend unbefriedigend. Man könnte Annehmen, die Weltführung hätte die Pflichtsitzung schnell beenden wollen um noch die Weihnachtseinkäufe erledigen zu können. Irgendwie drängt sich mir das Bild von Freitagsmeetings auf, welche bewusst um 15:00 Uhr anfangen, weil alle nach Hause wollen und somit schnell zum möglichst schlechtesten Kompromiss gefunden wird.

dann frage ich mich, warum erst in den letzten 24 Stunden der Konferenz hektisch ein Kompromiss gefunden werden muss. Wäre es nicht sinnvoller, solange in Ruhe zu diskutieren, bis eine tolle Lösung erarbeitet wäre und die Welt gerettet?

via Weltenrettung

Und natürlich kann die Weltführung nicht die Probleme lösen, sondern wir müssen alle etwas tuen…. nachdenken anfangen.  Aber wer hat das nicht? So wirken manche Denkanstöße als zu spät an ihre Verteiler versendet…

sigi-sepia_biggeraus meiner Post: hast Du mal darüber nachgedacht, was weltweit an Kraftwerkskapazitäten zur Verfügung gestellt werden müssen,um das WWW am Leben zu erhalten. Das ist garantiert alles alternative Energie??

via @networking_lady (Sigi Jakob)

Ok – die Frage lässt sich mit einem klaren Nein beantworten. Smartphone, Netbook, Router und Server werden mit Sicherheit aus unserem Strommix bedient.

Kopenhagen LayarSpannend finde ich eine Anwendung, die Ronni Tino Pedersen bereits im Oktober in seinem Blog vorgestellt hat und nun in Kopenhagen zu sehen war.  Per Layar werden Verschmutzungsdaten  visualisiert. Das Projekt befindet sich noch in der frühen Entwicklungsphase, aber in Zukunft soll es damit möglich sein die Werte von Handmessgeräten direkt zu übertragen und so allen Layar Nutzern auf dem Smartphone anzuzeigen.

Nun die Frage, die sich mir stellt: Gibt es für Deutschland eine Datenbank, in denen die Messwerte von vorhandenen Umweltmesstationen abrufbar ist?

Sollte mir jemand eine Quelle nennen können, wäre dies vielleicht ein schönes Projekt für zwischen den Jahren dies auf Layar umzusetzen.

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  • Hello Thorsten,

    Thanks for mentioning the Copenhagen Layer project. The intention is to keep this running for at least some time and get more experience with the measurements, and the interpretation of the results.

    One nice aspect about this project is that it is based on relative cheap technology consisting of commercially available parts, which makes it perfectly suitable for local community initiatives.

    I expect that this will evolve in a setup which can be easily adopted by all kinds of local initiatives. It is only hard to predict how and when.

    Please drop me a note if you want to stay in touch and see what can be done in 2010!
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