Dank dem Bloggergewinnspiel bin ich auf folgendes gestoßen:
Käuferportal.de feiert den ersten Online-Geburtstag. Zum Dank verschenken wir 500 € für den besten Tipp, den man Existenzgründern mitgeben kann
via Käuferportal sucht den besten Gründertipp | portalerWissen.
Stelle ich mir doch gleich mal die Frage, was man da aufnehmen kann. Zunächst vielleicht die grundsätzliche Erkenntnis, dass man nicht alleine ist, und eine Kommunikation mit anderen Gründern suchen sollte. Eine Möglichkeit hierzu bieten Portale wie MicroMentor, da man dort auch selbst als Mentor aktiv werden kann – und kaum auf potentielle Konkurrenz stoßen wird.
Guter Wein muss reifen, und so denke ich, dass die Super Gründungsidee auch etwas braucht bis sie wirklich umsetzbar ist. Daher Zeitnehmen eine Idee entwickeln zu lassen. Dadurch wird meist auch die persönliche Beurteilung leichter und hilft dabei den notwendigen Mut aufzubringen, den ein anderer Teilnehmer am Gewinnspiel bereits genannt hat.
Gerade etwas tolles gefunden im Netz – und im nächsten Moment schon wieder vergessen. Die unstrukturierte Datensammlung ist gerade in Phase 0 etwas, was einem hilft die Idee näher zu spezifizieren. Förderprogramm gefunden, Rechtliches Rahmenwerk, potentielle Kunden – alles Informationen, die man irgendwo sammeln sollte. Dies möglichst einfach, erste einmal notieren und dann später auf Verwertbarkeit prüfen. Eine Möglichkeit hierzu bieten Wikis – hier empfehle ich MoinMoin oder DokuWiki . Wenn wir schon beim Datensammeln sind, dann sind mit Sicherheit auch die Beiträge dieses Gewinnspiels ein Bookmark wert
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Nur bei der Gründung hat man die Chance auf der grünen Wiese anfangen zu können. Nutze ich Papier und Ordner, Filesystem, Intranet, Internet, Wikis und Blogs? Welche Kommunikationsmittel und Ablageformen werden eingesetzt? Jeder Medienbruch den man sich einbaut ist ärgerlich und kostet später sehr viel Zeit. Auch ist der Aufwand sehr hoch später den eingeschlagenen Weg zu verlassen. Es muss nicht akademisch werden, aber eine eigene Regel wie: Das Wiki ist mein Informationspool hilft später Prozesse, Abläufe und organisatorisches dort umzusetzen. Jede Minute Zeit, die man hier investiert spart später mindestens 10 Minuten Arbeit! Jedes mal, wenn man die gleiche Information an 2 Stellen hat, hat man etwas falsch gemacht.
Huch! den Tipp hatte ich noch nicht, vielleicht ist doch noch nicht die Zeit gekommen für die Gründung – Ausrede! Es gibt so vieles an Informationen im Netz, so viele Dinge, die man beachten soll. Man wird nie alle Informationen haben, die man braucht – und immer etwas neues finden. Daher Mut zur Lücke (MuzL)! Den Zeitpunkt der Gründung festlegen – und daran sinnhaft festhalten. Viele Gründungen scheitern, da der Gründer kurz vor der Gründung so viele Risiken kennt, dass er die Chancen und Ideale nicht mehr im Blick hat.
Man muss nicht alles verraten um “offen im Netz” zu sein. Einen Teil der Idee zu evaluieren schafft Sicherheit. So kann man diese in einem Brainstorming zum Beispiel bei Brainr weiterentwickeln lassen. Offenheit hat meist mehr Chancen, wie Risiken. Daher auch im eigenen Blog berichten, wie sich die Idee weiter entwickelt, im Voraus trommeln – nicht warten bis zum Tag XYZ. Es kommt zwar auf die Idee an, dennoch denke ich, dass zum Beispiel die Twittergründer, hätten sie vorher berichtet über ihre Idee keine Nachahmer gefunden hätten.
Das schwierigste Problem bei einer Gründung ist wohl das Thema Finanzen… und auch das Thema, bei dem ich nicht wirklich den Supertipp habe. Vielleicht auf CrowdSourcing setzen, wie es Smava.de für Kredite ermöglicht. Vielleicht aber auch die aktive Suche nach Partnern – geteiltes Leid ist halbes Leid.
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