Dan Schwabel hat als Gastbeitrag bei Hubspot unter dem Titel “Five Reasons Businesses Should Support Their Employees’ Personal Brands” seine Gründe vorgestellt, warum Unternehmen bewusst in den Ausbau von persönlichen Profilen ihrer Mitarbeiter investieren sollten. Die von ihm aufgeführten Gründe sind einfach zusammengefasst: Kostenloses Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Vertrieb, Wissensführerschaft, und Branding. Wie erreichen die Unternehmen dies? Durch Förderung von Social Web Aktivitäten. Doch warum sollte mein Manager diesen Aktivitäten zustimmen, wenn ich selbst Mitarbeiter in der Produktion oder HR oder ähnliches bin, der nicht direkt von den positiven Effekten profitiert?
Zunächst ist die Frage, welche Aktiviäten als förderlich für das Management von “Personal Brands” angesehen werden. Fündig wird man hier ganz klar bei den üblichen Verdächtigen für Online Reputationsmanagement. Aber eben auch die aktive Beteiligung in Foren, an Communties, Blogs, Facebook und Twitter.
Was ist ein persönlicher Online-Brand?
Nimmt man die generelle Marketing Sprache, so könnte man Brand sehr gut als Marke übersetzen. Und somit etwas, was unter einem bestimmten Namen für bestimmte Eigenschaften, Einstellungen und Ansichten steht. Ein Name hat jeder, allerdings besteht hierbei auch eine Gefahr, denn wir haben alle nur einen Namen. Reden wir über Reputations Management, so ist klar, dass es um unsere eigene Reputation geht und nicht die der Firma. Beim Online Brand jedoch steht das Unternehmen im Vordergrund, für welches wir tätig sind. Wir nutzen unseren Namen im Namen unseres Arbeitgebers? Was passiert bei einem Wechsel? Fakt ist, dass der Online Brand an die Person gebunden ist, und damit einen gewissen Schutz dastellt.
Nutzen für Nicht PR, Marketing?
Die im Hubspot Blog genannten Gründe sind alle PR oder Marketing Vorteile, die natürlich nur dann dem Management etwas bringen, wenn dieses für diese Bereiche zuständig ist. Berücksichtigt man die Gefahr, dass man eine potentielle Lock-In Situtation sich einfängt und der Mitarbeiter einen Wert hat, der über die reine Rolle hinausgeht. Sollte man daher Mitarbeitern aus anderen Bereichen die Möglichkeit geben eine eigene Marke aufzubauen? Ich meine Nein. Möchte es der Mitarbeiter wird er auch ohne Förderung des Unternehmens dies erreichen oder machen.Viel mehr sollten die Mitarbeiter aktiviert werden an die internen Wissensmanagement Systeme und deren Nutzung hingeführt werden und einen Unternehmensinternen Brand aufgebaut werden.
Vielleicht auch interessant: