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Fachmagazine unter Wert verkauft

Im Beitrag “Fachtitel sterben, Fachblogs leben – Zum Ende von InformationWeek und Network Computing” bezieht Tapio Liller Stellung zum Ende der beiden Fachzeitschriften. Ein tragischer Verlust, besonders für die Personen, die Ihren Job dadurch verlieren. Nach den ersten Zeilen, hatte ich mir überlegt, warum ich auch die genannte c’t oder iX schon länger nicht mehr als Abo beziehe und kam sehr schnell zu dem Ergebnis, dass sich der Ort meines Informationskonsums verändert hat. Heute ist es der Feedreader auf dem Netbook, oder das Kindle mit Callibre, die mir zu jedem Zeitpunkt meinen News-Rush befriedigen.  Dumm nur, dass die 28 Redakteure von den Bezahlmodellen hinter dieser Konsummöglichkeit bislang nichts haben (Kachingle?, Flattr?). Die PR/Werbewirtschaft kann das Problem zumindest für ihre Kunden lösen..

B2B-Unternehmen müssen künftig noch stärker dort “stattfinden”, wo ihre Kunden nach Informationen, Hintergründen und Bewertungen suchen – im Internet. Allein die eigene Firmenwebsite aufzuhübschen reicht dazu allerdings nicht. (via Open Source PR.)

… so geht die Reise nach der Ansprache des Kunden weiter zum Beitrag Social Media im B2B Entscheidungsprozess, bei dem einmal nicht die Dauerbeschallung vom “kostenlosen” Social Media die Rede ist, sondern die 5 Phasen des Ideal-Drehbuch der modernen Öffentlichkeitsarbeit zu finden ist.

Ist der Schluss zulässig, dass der informationsmäßige Mehrwert der 28 nun joblosen Redakteure der Beitrag am Entscheidungsprozess ist? Spätestens jetzt kommt das Bild von Journalismus absolut ins Wanken. Fachmagazine als Dampflokomotive, die nun durch die E-Lok Social Media ersetzt wird. Der Redakteur als Heizer auf der E-Lok?

STOP! Hier geht etwas am Konsumenten vorbei. Das Problem des Konsumenten ist nicht, wie sie an Produktinfos kommen. Sondern die Magazine haben die Aufgabe genau die Fragen zu beantworten, die man sich nicht traut seinem Kollegen zu stellen, da man denkt, dass Problem liege in der eigenen Unwissenheit. Und ja, liebe Fachmagazine, eure Bezahlmodelle (inkl. Werbeschaltungen) passen nicht in mein Konsumverhalten – obwohl ich bereit bin zu zahlen.  Lasst euch bitte nicht unter Wert verkaufen! Und wenn, dann teilt wenigstens eure Blog URL am Abschiedsheft mit, damit ich euch regelmäßig kachinglen kann.

Was hier eigentlich stirbt ist die Reputation der Verlage und ihrer Printmedien. Ich bezweifle, dass es hier einen Ersatz gibt.

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What about Analytics in Social Media monitoring? (via IT-Director.com)

My point is that there is more that can be done to derive more useful insight from social media. More advanced systems typically make use of text analytics software. Text analytics utilizes techniques that originate in computational linguistics, statistics, and other computer science disciplines to actually analyze the unstructured text.

Sehr ansprechender Blog Post zum Thema Analytics in Social Media. Es reicht eben nicht die Nennungen zu zählen und etwas die Stimmung (Sentiment) zu analysieren. Tools, die damit punkten wollen vermitteln eine Pseudosicherheit, wie auch im Blogpost richtig erkannt wird.

Was im Post ausgelassen wird ist der Punkt was eigentlich nach dem Zuhören und Erkennen kommt. Monitoring ist schön, jedoch sollten erst die Möglichkeiten von Aktionen nach dem Monitoring definiert werden.

Absolut richtig erkannt ist der Punkt, dass man für ernst gemeinte Analyse ein gutes Stück Text Minining bzw. Text Analytics benötigt. Disziplinen, die in der Vergangenheit von Forschern, Bibliothekaren und Analysten verwendet wurden. Alles Personengruppen, die keine Masse in der nun zu analysierenden Menge des Social Webs ausmachen.

Posted via web from zoernert’s posterous

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Potenzial für Innovationen auf Twittter – Lesetipp bei den Webevangelisten

073767;">Dahingegen haben schwache Bindungen, wie man sie auf Twitter leicht unterhalten kann, viel mehr Potenzial für Innovationen, weil auf diesem Wege neue Impulse und andere Sichtweise zu einem gelangen

via Die Stärke schwacher Bindungen | Webevangelisten.

Absolut lesenswerter Beitrag, den Thomas Pfeiffer hier veröffentlicht hat. Es geht um die Vernetzung per Twitter, die durch ihre Flüchtigkeit besonders für den Austausch von Information und Innovation sorgt. Andere Arten der (online) Vernetzung sind zu stark Abbild der realen Kontakte, wohingehend beim Mikroblogging auch Kontakte zwischen Personen entstehen, die sich nicht vorher kennen.

Zur Untersuchung werden die Tweets genutzt die Tweepls gegeneinander haben. Mit der Hypothese, dass ein realer Kontakt seltener zum Favoriten gemacht wird. Persönlich hätte ich diese noch mit den Nennungen gegenübergestellt und verglichen.

Erstellt werden können solche Auswertungen mittels Social Network Analysis Software. Größter Aufwand stellt dabei die Datenerhebung da, hierzu wird wohl etwas Handarbeit benötigt um die Relationen aus dem Zielsystem (Twitter) herauszubekommen.

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