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OpenGoo – Ein WebOffice? Wohl eher ein Projektplaner, Personal Information Manager
Verfasst von Thorsten Zoerner unter angeschaut am 2. Juli 2009
Durch Zufall bin ich über OpenGoo gestolpert. Ein OpenSource WebOffice – so zumindest die offizielle Betitelung der Entwickler. Jetzt muss ich gestehen, dass ich zunächst bei dem Begriff WebOffice an Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationseditor gedacht hatte – da ich aber solche Tools versuche immer weniger einzusetzen, ist OpenGoo zunächst in meinen Bookmarks in der Kategorie “Irgendwann mal anschauen” gelandet. Das war ein Fehler!
Dieses Tool ist eine Mischung aus Personal Information Manager, also die Möglichkeit Kontakte, Termine, Aufgaben und Mails zu verwalte – Projektplaner und Fileablage. In anderen Worten all den Funktionen, die man mit Lotus Notes und Outlook sowie Collaborationtools erhält.Im Gegensatz zu anderen Lösungen ist diese Anwendung selbsterklärend und lässt sich sehr schnell für kleine Projekte und Gruppen verwenden.
Installation
OpenGoo benötigt PHP und MySQL auf dem eigenen Webspace. Hat man die Passwörter für eine neue Datenbank zur Hand, so lässt sich die Software in weniger als 2 Minuten installieren.
Konzepte und Modelle von OpenGoo
Die Anwendung arbeitet mit dem Konzept, dass alles in Arbeitsbereichen (Workspaces) organisiert wird. Ein Workspace kann wiederum unter Workspaces erhalten. Auf Workspace Ebene werden die Benutzerrechte Gesetzt. Dadurch lassen sich Konzepte wie Gruppe/Untergruppe – Team / Unterteam mit den gleichen Verfahren realisieren, die man von Dateisystemen kennt. Jeder Arbeitsbereich hat einen Ort um Termine, Aufgaben, Zeiterfassung, Kontakte, Weblinks und Dokumente abzulegen. Auch können pro Bereich Reports definiert werden. Alle Benutzer erhalten automatisch einen eigene persönlichen Workspace, in denen sie für sich selbst Unterlagen ablegen können.
Im Beta-Stadium ist eine E-Mail Integration. Bei dieser können pro Arbeitsbereich ein Gruppenpostfach integriert werden. So können Bugreports von einem entsprechenden System oder Requirements direkt an die Gruppe gesendet werden und mit den Teammitgliedern gemeinsam genutzt werden.
Fazit
Sehr einfache Bedienung – kein einziges mal kam ich an den Punkt, bei dem ich eine Anleitung oder Hilfe benötigt hätte. Die Konzepte sind klar umgesetzt und das Benutzerinterface intuitiv bedienbar. Nicht testen konnte ich Fragen der Skalierbarkeit für größere Teams/Gruppen. Dennoch denke ich, dass sich die Anwendung besonders für kleine Projekte eignet, die man manchmal auch gar nicht als Projekt definieren würde. So habe ich zum Test einige der mini Projekte dieses Blogs als Arbeitsbereich definiert und werde in den nächsten Tagen/Wochen versuchen meinen Fortschritt darüber zu protokollieren und zu planen.
Selbst testen?
Da meine aktuelle Installation ohnehin eine Spielwiese ist, kann ich nur jeden herzlich einladen dort auch zu testen. Hierfür einfach eine Mail schicken oder einen Kommentar hier im Blog hinterlassen. Ich werde die Zugangsdaten dann zusenden.
Open Source Kundenmanagement
Bezeichnet Alles2Null OpenGoo und vergleicht damit die Anwendung mit ACT! oder SugarCRM oder eben Salesforce. Ob es dies wirklich ist – oder je nach Art des Unternehmens dafür eingesetzt werden kann sei mal dahingestellt. Fakt ist, es funktioniert und geht schnell.
Kurz URLs-Geld und Gefahren
Verfasst von Thorsten Zoerner unter beigelegt, kommentiert am 5. Mai 2009
Irgendwie überschlagen sich heute die Meldungen über Twitter in Unternehmen. Ein Teilaspekt ist der Boom von URL Verkürzungsdiensten wie TinyURL. Auf mögliche Gefahren (Stichwort: Phishing) machte heute die Computer Woche aufmerksam. Möglicher Schutz gegen die Gefahren hatte ich als Kommentar im Guru-2.0 Blog hinterlassen. Jetzt kann man aber auch noch Geld verdienen mit den Kurz URLs, wie web2null herausgefunden hat. Und dabei geht ist es ziemlich egal, welche Seite man verkürzt und die URL verteilt. adf.ly nennt sich der Dienst, der zur Zeit noch im Beta-Stadium ist. Bei meinem Eigentest hatte ich für 0f4d7f;">http://adf.ly/3j zwar relativ wenige Hits, dennoch 0,7 US Cent Einnahmen innerhalb der ersten 20 Minuten. Keine Angst: Meine Kurz-URLs bleiben vorerst - genauso wie mein Blog werbefrei.