Beiträge getagged mit collaboration
Die Arbeitswelt 2020 (Gartner und die Netzpiloten)
Verfasst von Thorsten Zoerner unter kommentiert am 5. August 2010
Die Netzpiloten haben entdeckt, was Garnter hier schreibt und gleich kommentiert..
Die Analysten von Gartner haben mal wieder die Kristallkugel angeschmissen. Herausgekommen sind 10 Entwicklungen, die es aus ihrer Sicht die nächste Dekade der Arbeitswelt bestimmen werden
Auf den Deutschen Markt zurecht gezurrt hat Netzpilot zu jedem der 10 Punkte einen Kommentar verfasst. Grund genug den eigenen Blick in die Kristallkugel durchzuführen und auch zu jedem der Punkte einen Kommentar zu geben.
Das Ende von Google Wave
Verfasst von Thorsten Zoerner unter angeschaut am 5. August 2010
Ohne Kommentar die Nachricht des Tages:
Google Wave, the revolutionary product, platform and protocol for distributed, real time, app-augmented collaboration will no longer be actively developed and may be shuttered after the end of the year, Google announced this afternoon.
via ReadWriteWeb.
Bedeutet dies, dass Collaboration im Strom auch keine Zukunft hat? Oder das eine Einführung via ViralHype hierfür schlicht nicht möglich ist?
Firefox und die Collaboration mit Webinhalten. – Erweiterung “Glass”
Verfasst von Thorsten Zoerner unter notiert am 31. Juli 2010
Einfaches Weiterreichen von interessanten Webinhalten und zwar in Echtzeit – das verspricht das neue Firefox Add-on Glass.
Das Collaboration etwas mit Social zu tun hat, ist bekannt. Die Firefox Erweiterung “Glass”, macht das möglich, was eigentlich auch kleine “Hinterhofblogs” (Bloginstallation, die man nur zum Schnippselsammeln verwendet) erlaubt. Webinhalte kommentieren und in Echtzeit teilen. Im Gegensatz zu den Hinterhofblogs, oder speziellen Schnipselsammlungen (Amplify, Posterous und Co.) – steht hier das Thema Echtzeit im Vordergrund und ermöglicht die Zusammenarbeit auf Basis von Projekten.
Nützlich ist eine solche Erweiterung, wenn man im Team einer Rechercheaufgabe nachkommen will.
Per Collaboration-Handshake Zeit sparen im Enterprise 2.0
Verfasst von Thorsten Zoerner unter nachgedacht am 23. Juli 2010
Vor einigen Tagen, hatte ich die Anekdote hier veröffentlicht, wie sich einige Collaboration Experten darum bemüht haben ein Tool zu finden, wo sie zusammen arbeiten können. Das Problem: Der Zeitaufwand, der für dieses “Finden” benötigt wurde war einfach zu lange. In einer klassischen 1.0 Welt hätten wir einfach uns in einem Raum zusammengesetzt und auf einer Tafel/Whiteboard die Dinge zusammengetragen. Wie es aber eine moderne Arbeitswelt mitbringt, stand ein persönliches Treffen nicht zur Debatte. Auch die Synchronisation zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht.
- Wie arbeiten wir zusammen?
- Wo arbeiten wir zusammen?
Das eigentlich schöne war, dass die Entscheidung “Wir arbeiten zusammen” das Schnellste im folgenden Prozess war. Die Auswahl der Plattform, Werkzeuge und das Enablement der Teilnehmer hat die Zeit gekostet.
Regeln sind “Old-Fashion”
Klar kann man für alles Regeln aufstellen, und von vorneherein die Tool-Auswahl definieren. Oder einen formalen Prozess des “Zusammenarbeitens” definieren. Dies wird jedoch nur bedingt funktionieren, da sich die Tools schnell ändern – gerade in der Modernen-Webwelt. Was heute noch in Wikis erledigt wird, verlagert sich morgen in Microblogs und übermorgen vielleicht in wieder ein anderes Werkzeug. Starre Regeln, die irgend jemand einmal ausgearbeitet hat würden die Innovation und die Kreativität nur im Wege stehen.
Wie macht das unsere Technik?
Nehmen wir Mobiltelefone als Beispiel (und Techniker mögen ein paar Ungenauigkeiten jetzt verzeihen). Mobiltelefone entstammen unterschiedlichen Generationen, haben unterschiedliche Techniken und sollen dennoch störungsfrei im gleichen Netz funken. Damit dies möglich ist wird beim Einbuchen in ein Netz ein Handshake durchgeführt. Kurz: Das Handy sagt was es kann. Das Netz antwortet was es kann. Man einigt sich entsprechend einer Prioritätsliste auf das Verfahren mit der höchsten Priorität. Sollte es zu Konflikten kommen, so besitzt das Netz die Intelligenz so die Resourcen zu verteilen, dass alle den best möglichen Standard (Übertragungsrate etc…) bekommen.
Nicht jedes Handy ist modern
und so sind auch die Personen, die zusammen arbeiten wollen nicht alle auf dem gleichen Technologiestand. Der eine mag vielleicht mit den Möglichkeiten von “Subsribtions”, “Follows” vertraut – der andere mit dem Umgang von Versionierung, wieder ein anderer kennt vielleicht die Vorteile von Tagging. Letztendlich soll auch noch ein gemeinsames Werk erstellt werden, welches gewisse Eigenschaften verlangt.
Noch einmal Technik
Eine weitere Möglichkeit, die zum Beispiel bei Netzen verwendet wird, ist eine Discovery Funktion. Geräte “hören” in das Netz, ob der Dienst erbracht werden soll. UPNP oder auch DHCP laufen so ähnlich. Ein Rechner will mit anderen Rechnern im Netz zusammen arbeiten, vorher sendet er eine Anfrage nach dem Prinzip “Wer hat eine Adresse für mich”. Ein DHCP Server antwortet mit “Ich, nimm folgende IP Adresse, und Du kannst mit den anderen Rechnern kommunizieren”.
DHCP der Collaboration
könnte ein ähnlicher Vermittlungsdienst sein, der die einzelnen Personen kennt, die zusammen arbeiten möchten und einen Collaboration Space bereitstellt. Entsprechend vorkonfiguriert usw… Gleichzeitig die unterschiedlichen Eigenschaften der Personen berücksichtigt.
Der Meister
Handy oder Computervernetzung. In beiden Fällen existiert zumindest für die Entscheidung des “Protokolls” eine Art Meister, der zwar inhaltlich nichts leistet, jedoch die Kommunikationsparameter definiert. Auch wenn die einzelnen Teilnehmer später gleichberechtigt sind, so ist die Aufgabe des Meisters diese Gleichheit herzustellen.
Wie könnte ein solcher Collaboration Meister aussehen? Existiert so etwas bereits? Wie sieht das Protokoll aus?
Protokoll DNUG Enterprise 2.0 Workshop bei frogpond (mit einer Anekdote)
Verfasst von Thorsten Zoerner unter mitgemacht am 19. Juli 2010
Im Mittelpunkt stand Implementierung – d.h. die organisatorische Umsetzung von Enterprise 2.0 – in Verbindung mit dem Wunsch gemeinsam Vorgehensweisen, (Projekt-)phasen und geplante Einsatzarenen zu diskutieren.
via frogpond.
Jaja, ich sollte mal wieder etwas aktueller werden beim Lesen meiner RSS Feeds. Hilfe mein Feedreader ist voll kann ich zur Zeit wirklich sagen, aber vielleicht ist dies auch einfach ein Zeichen dessen, was wir damals im Workshop besprochen haben: Informationsverarbeitung ist dank Enterprise 2.0 anders.
Eine kleine Anekdote am Rande: Bevor Martin seinen Post veröffentlicht hatte, haben wir, die sich irgendwas mit Collaboration Junkees schimpfen, uns erst rund 10 Mails mit etlichen Personen in CC austauschen müssen, bevor wir angefangen haben die Ergebnisse zusammen zu tragen. Inhalt: Wo arbeiten wir?
Das wirklich schlimme daran, war nicht etwa, dass wir keine Lösung finden konnten – viel mehr gab es der Lösungen einfach zu viel. Der eine mag das Tool – der andere das andere. Ich schreibe zum Beispiel gerne in meinem Wordpress, aber wie können die anderen da mitschreiben? – Google Docs? Vielleicht auch eine Lösung, wenn da nicht Google im Namen stünde (somit Big Brand für Big Brand Workshop) => Fazit: Geht auch nicht. Piratepad, Lotus Connections, oder vielleicht eine Wave? – Warten bis Project Vulcan?
Was jetzt am Ende gesiegt hat, ist eigentlich nicht wirklich wichtig. Eine der Collaborateure hat dann die Initiative ergriffen und einfach ein Tool ausgewählt. Prompt gab es Zugriffsproblemchen.
Gelernt habe ich daraus, dass es Technologie in Hülle und Fülle gibt. Nur eine Art “Protokoll”, “Standard” der Verwendung ist unter all den Werkzeugen nicht ausmachbar. Es bedarf schon fast einer Technologie um die “richtige” Technologie zu wählen. Wer also an eine Art “Führerschein” für das Enterprise 2.0 nachdenkt, der sollte vorher über eine starke Verkürzung des Technologieauswahlprozesses nachdenken.
Im Prinzip sind wir alles Handwerker, die ihren Werkzeugkasten dabei haben, in den Diskussionen aber zu oft über die Werkzeuge unterhalten, anstelle die Lampe zu montieren.