Beiträge getagged mit Das Experiment

Was wünschst Du Dir? #SocialCommerce per #CrowdSourcing

Bald ist es wieder so weit, dann kommt die Zeit, in der die Frage “Was Wünschst Du Dir?” – schwieriger zu beantworten sein wird als Fragen in einem Vorstellungsgespräch. Der Grund könnte der Wohlstand sein – oder vieles mehr.  WünschDirWas soll ein Experiment sein, und vielleicht etwas Ideen liefern…

wuenschDirWas

Wunschlisten per Crowd Sourcing

Die Idee hinter WünschDirWas ist einfach: Man nehme einen Twitter Nutzer, schaue nach was dieser so schreibt. Mappe dies mit Produkten, mache einen Paarvergleich – und bekommt eine für diesen Anwender zugeschnittene Liste von Produkten.

Warum WDW?
Zunächst wollte ich zwei Dinge untersuchen:

1. Wissen andere besser was zu mir passt als ich selbst?

2. Reicht das was ich twittere aus, um mit Sprachanalyse zu erkennen, was zu mir passt?

Das Experiment konnte beginnen. Dazu sollte die Ähnlichkeitssuche und Query-By-Example genutzt werden. Damit Fragestellungen wie: “Das was XYZ sich wünscht, könnte auch etwas für mich sein.” funkionieren.

Das was heute in der Umsetzung von WünschDirWas ist ein reines Experiment. Damit es wirklich produktiv in Betrieb genommen werden könnte ist noch einiges notwendig. Ich biete damit allen an, wer Interesse hat sich mit mir in Verbindung zu setzen. Auch biete ich an das gesamte Experiment zu übergeben.

Warum Amazon?
Die Möglichkeiten der Produktsuche via API sind dort einfach sehr gut umgesetzt. So musste nicht viel auf dieser Seite entwickelt werden, sondern die bestehende API konnte verwendet werden.

Was passiert mit den Affiliate Einnahmen?
Um ehrlich zu sein rechne ich im bisherigen Entwicklungsstand nicht damit, dass überhaupt Einnahmen generiert werden. Sollte es dennoch so sein, dann werden diese (wie auch alle anderen Einnahmen aus meinen Webprojekten) an Kiva.org gespendet.

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Auf dem Weg zum Arbeitsplatz im Web… – Ein Selbstversuch

“Das Experiment – Desktop im Web” nennt Stefan Waidele seinen Versuch, der durch einen Server mit Restlaufzeit entstanden ist. Unter Einhaltung einiger Bedingungen kann man für die noch übrigen Tage bis zur Abschaltung des Servers von ihm einen Zugang auf ein sogenanntes Web Desktop erhalten. Realisiert wird das System mittels FreeNX unter Ubuntu. Grund genug sich ein paar Gedanken zum Thema Arbeiten im Netz zu machen…

Der Desktop

Das Leben in der Cloud kommt näher. Viele Arbeitsschritte, die privat oder beruflich am Rechner ausgeführt werden finden im Netz statt. Firefox ist die Anwendung die am häufigsten das Vollbild meines Rechners einnimmt. Dinge die ich früher in einer zu installierenden Anwendung erledigt habe – werden heute in Webdiensten erledigt. Beispiel Chat: Früher lief der Yahoo, ICQ Messanger bei mir fast ständig. Mittlerweile verwende ich den Chat in Facebook oder Google-Mail. Da “nur” der Browser eingerichtet sein muss, erspare ich mir auf einem neuen Computer alles zu konfigurieren, bevor ich “produktiv” werden kann. Browser starten reicht.

Der virtuelle Schreibtisch ist zum Startumgebung für den Browser verkommen. Lediglich einige Daten, die nicht in GoogleDocs oder einem anderen Platz abgelegt werden sollen sind lokal gespeichert. Der Rest befindet sich irgendwo in der Mega-Cloud.

Soweit die Theorie…

Bildschirmfoto-1Die Praxis sieht (leider) etwas anders aus. Selbst die Einrichtung des Browsers nimmt mittlerweile einige Stunden Zeit in Anspruch. Der Passwortmanager (bei mir Lastpass) will installiert und die Lesezeichen (bei mir XMarks) eingespielt werden. Gerade die Lesezeichen haben sich in den letzten Jahren verändert. Früher noch statische Links auf Webseiten, die ich gerne besuche, sind es heute zu über 80% Bookmarklets, die klassischen Lesezeichen sind via Delicious und Co. “Social Bookmarks“.In anderen Worten: die Anpassung des Browsers ist meine Individualität im Browser.

Natürlich muss ich auch manchmal an Office Dokumenten arbeiten. Lotus Symphony oder OpenOffice sind lokal installiert. Aber manchmal erwische ich mich auch dabei, dass ich hier ZoHo oder GoogleDocs verwende, um leichter von Mobiltelefon oder anderem Rechner an den Dokumenten arbeiten zu können.

Das lokale Dateisystem – Das Biest…

Jedes Dokument, jede Anwendung, jede einzelne Datei – und sei es nur die MP3 Sammlung, das Urlaubsfoto oder sonst ein Geschnipsel welches auf dem Dateisystem lokal abgelegt ist macht mir irgendwann Bauchweh. Vergessen im Backup bei SpiderOak einzutragen – nicht in einer der Verzeichnisse, die ohnehin via DropBox im Notfall auch per Webinterface abrufbar sind. Irgendwann komme ich immer zu dem Punkt, dass mich die älteste Form des Dokumentmanagements (das Dateisystem) mir einen Strich durch die Planung macht .Meist zu einem Zeitpunkt, bei dem ich es den größten anzunehmenden Schaden anrichten kann.

Gemanaged, Verwaltet, Gesichert…

Der Reiz des Arbeitens im Netz liegt für mich daran, dass ich selbst nicht zum Systemadministrator werden muss. Nicht ich bin der Betreiber – jemand anderes betreibt für mich. Ich kann mich wieder zurück lehnen, und das machen, was ich will: Mit den Anwendung arbeiten und nicht mit dem System. Gedanken über Backup, (sicherer) Zugriff von Remote und Schutz vor Viren und Trojaner mache ich mir bei Webdiensten jeglicher Art kaum.

WebDesktop – Der Übergang zur Cloud

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – dies wird besonders dann sichtbar, wenn es um den “Speichern Unter” Dialog in einer Anwendung gibt. Gelingt es vollständig auf den lokalen Rechner zu verzichten? Nur “online” zu arbeiten? Dieser Frage will ich nachgehen. Möglichkeiten hierzu es viele. Das Experiment von Stefan Waidele ist im Prinzip ein Terminalserver. EyeOS ist dagegen eine Desktopemulation im Browser. Netvibes und WebOS gehen ähnliche Wege. Oder genügt es sogar Anwendungen wie Wiki und Blog direkt und allein zu nutzen?

Selbstversuch

Im Laufe des Oktobers möchte ich daher testen: Gelingt es mit einem System zu “überleben”, dass nur einen Browser hat.

Herausgefunden werden soll:

  • Welche Helfer werden benötigt (Browser Erweiterungen)?
  • Wann brauche ich Zugriff auf klassische Desktopanwendungen? Reicht mir dann der ein Terminalserver, wie der von Stefan?
  • Wann vermisse ich den klassischen Desktop und benötige ich eine Emulation wie eyeOS?
  • Wie können die Sicherheitsrisiken umgangen werden?

Randbedingung:

  • Da ich meinen Job nicht verlieren will, ist der VPN Client des Arbeitgebers auch zulässig :)

In den nächsten Tagen werde ich eine genaue Beschreibung des “Labors” hier veröffentlichen. Sollte jemand Interesse haben bei diesem Experiment mitzuwirken – oder es selbst durchzuführen, bitte ich um kurze Meldung.

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Soziales Gewissen:Tweenbots

OReilly beschreibt ein Experiment, bei dem ein kleiner Roboter aus Pappe den Weg durch den Square Park in Washington finden sollte. Dabei hatte der Kleine nur Hilfe von Passanten, die er nach dem Weg fragen konnte.

Das Experiment macht deutlich, dass der Mensch auch als Hilfe für die Maschine dienen kann. Warum jedoch die Menschen überhaupt der Maschine geholfen haben bleibt auch dem Autor verborgen.

http://radar.oreilly.com/2009/04/tweenbots-cute-beats-smart.html

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