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Lotus JamCamp #ljc – 2011 – Ein “Business Konflikt”…

Doch denken wir auch darüber nach, ob und in welchen Form wir vielleicht im kommenden Jahr erneut ein Lotus JamCamp durchführen wollen, können, dürfen, sollten.

via Lotus JamCamp #ljc: Kann es 2011 weitergehen? Wie kann es weitergehen? Feedback erbeten – Digital naiv – Stefan63’s Posterous.

Schreibt Stefan in seinem Blogpost zum Followup des Lotus Jam Camps, der Bustour und des Onlinejams der in der letzten Woche stattgefunden hat.

TheStrategyweb bringt als Feedback den für mich wichtigsten Punkt in einem Satz zusammen:

Wenn es ein Business-Event ist und trotzdem BarCamp Charakter hat, kann …

via Lotus JamCamp 2010 – Gedanken zu(m) BarCamp(s)…

In beiden Threads fällt mir eins besonders auf: Der Business Konflikt. Überspitzt gesagt macht Business nur Probleme. Bei der Auswahl des Ortes, Wochentag, Ansprache der Teilnehmer, Themenwahl und natürlich der Rechtfertigung.

Auch beim Camp selbst war der ewige Streit zwischen Business und Privat ein Thema welches von verschiedenen Blickrichtungen beleuchtet wurde. Nicole Simon hat in ihrem Beitrag Warum wie im Netz nicht funktioniert Implizit ein selbstorganisierendes Internet den geschlossenen strukturierten Business-Netzen gegenübergestellt.

Meinen persönlichen  ”Business Konflikt” möchte ich an dieser Stelle mal kurz skizzieren. Obwohl ich für die IBM arbeite war die Teilnahme für mich Privatvergnügen, da es nicht zu meinen Aufgaben gehört mich in diesem Bereich fortzubilden. Dennoch sah und sehe ich es als meine persönliche Pflicht an diese und ähnliche Veranstaltungen zu besuchen um meinen Marktwert zu erhalten und auszubauen. An dieser Stelle sehe ich mich selbst sehr häufig als 1 Mann Unternehmen, welches als Produkt seine Arbeit verkauft.  Für das Produkt erhalte ich einen Betrag (=Gehalt) muss allerdings auch Support/Gewährleistung/Weiterentwicklung etc.. erbringen (Teilnahme an Camps). Bislang geht diese “Business Strategie” für mich auf…

Jetzt könnte man sofort mit der Keule “Privatleben” kommen und 24/7 Durcharbeiten … Work & Lifebalance. Ich denke nein, denn ähnlich einem Produkt welches in einem Supermarkt kaufe stellt keiner die Frage welcher Aufwand tatsächlich hinter dem Produkt steckt. In den meisten Fällen geht die Kalkulation auf und der Anbieter macht einen Gewinn mit diesem Produkt. Der Gewinn bei meinem 1 Mann Unternehmen ist die Freizeit.

Bin ich also nächstes Jahr wieder dabei? Aus Aufwand vs. Ertrag Rechnung JA.

Der nächste “Business Konflikt” ist allerdings noch viel wichtiger. Unternehmen die ein solches Camp veranstalten haben Kosten. Kosten, die sie rechtfertigen wollen.  Bei einer Veranstaltung 1.0 ist das Prinzip einfach: Ein Kunde kommt zur Veranstaltung – Bekommt ein Slideshow Karaoke und am Ausgang kann er gegen den Betrag X das Produkt kaufen.

Nun reden wir aber von komplexen Produkten. Auch sind Entscheider im Business heute überfrachtet mit Veranstaltungen, Terminen, Meetings … D.h. man muss an einem anderen Punkt angreifen. Ich denke, eine Open Space/Barcamp Style Veranstaltung kann hier eine Lücke füllen. Sie lässt Raum für Individualität, Enablement. Schlüsselfaktor ist hierbei die Themenoffenheit: Jeder kann die Qualität der Veranstaltung selbst beeinflussen. Das Problem ist nur, dass man dieses Konzept erst kommunizieren muss, was Zeit und Resourcenintensiv sein dürfte.

Was muss man bereits heute kommunizieren? Ich denke die Themenoffenheit.

Den Erfolg von einer Veranstaltung will gemessen werden. Doch wie kann man den Erfolg eines BarCamps messen? Die Teilnehmerzahl ist schön – doch letztendlich sollen Produkte verkauft werden. Gerade durch den indirekten Ansatz der einem Business-Barcamp zu Grunde liegt wird dies allerdings schwierig. Schon allein der Klassiker aus Kontakte sammeln und nachverfolgen um eine Pipeline zu erzeugen funktioniert nicht.

Leider habe ich für diese Herausforderung noch nicht einmal einen Ansatz einer Lösung oder eine Idee…

Welches Problem sollte für Business Camps diskutiert werden? Ich denke die Erfolgsmessung, die es zur Verbreitung benötigt.

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BlogAdventskalender: “Trends – Alles mit Web 2010″

BlogAdvent200x187Morgen ist es soweit, der 1. Dezember ist der Beginn des jährlichen Türchenöffnenrituals. Vielleicht gelingt es auch eine Art BlogAdventskalender ins Leben zu rufen und jeden Tag die Aussichten auf das kommende Jahr eines anderen Blogs vorzustellen. Schön wäre es, wenn es gelingt viele verschiedene Persönlichkeiten der Blogosphere anzusprechen. Neue und Alte Bloghasen – Business, Privat und Themenblogs.

Trends – Alles mit Web 2010
Wenn sich ein Trend in den letzten Jahren zeigt, dann dass die Netzkultur längst nicht mehr auf dieses selbige beschränkt ist. Natürlich könnte man nun den Technologietrend, Businesstrend oder SocialWeb Trend für 2010 als Kernthema setzen, aber das würde eins nicht treffen:  Internet, Smartphones und die daraus entstehende Vernetzung hat (fast) alle Bereiche des öffentlichen Lebens durchdrungen. Kommt heute ein neuer Hype, so hat dieser meist Auswirkungen auf alle Bereiche. Als Beispiel sei hier Obamas Wahlkampf im letzten Jahr und die Verwendung von Twitter genannt. Die Frage ist also: Was ist Motor im Web der Veränderungen des Jahres 2010?

Teilnahme
Um teilzunehmen, bitte  einem Beitrag in eurem eigenen Blog schreiben. Solltet Ihr noch keins haben, so biete ich natürlich auch einen Gastbeitrag in einem meiner eigenen Blogs an. Nach Belieben einen Trackback auf diesen Beitrag, Kommentar, Mail oder Tweet an mich senden mit URL zu dem Beitrag und evtl. einem Photo, welches ich verwenden darf (alternativ  geht natürlich auch den Beitrag bei Delicious mit BlogAdvent zu vertaggen).  Bis zum 24. Dezember werde ich in dieser Kategorie (RSS) dann täglich einen Beitrag vorstellen, verlinken und in 2-3 Sätzen beschreiben.

Im Moment habe ich Bedenken, dass ich überhaupt 24 Beiträge zusammen bekomme (Daher Bitte: Weitersagen!). Sollten es dennoch mehr werden, werde ich zunächst ausweiten bis 31.12. und dann mehrere Beiträge pro Tag veröffentlichen.


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Bei der Bauträgerwahl über Case Studies, Erfolgsstories und Meinungsportale gelernt

Beruflich habe ich eher mit Investitionsgütern für Unternehmen zu tun. Meine Kunden fragen oft nach Referenzkunden oder Berichte von Implementierungen und Bewertungen von Analysten.Referenzbesuche werden organisiert, die besten Hochglanzimplementierungen aufgezeichnet und die besten Bewertungen geliefert… weil es alle machen…. ?

Privat steht bei mir zur Zeit die Entscheidung nach einem Bauträger an. Nach einigen Besuchen im Fertighauscenter haben wir nun genug Material um die nächste Heizperiode mit Katalogen zu bestreiten. Jeder ist der Beste, jeder hat Preise gewonnen und jeder hat gute Referenzen. Der Bau des Eigenheims ist normal die größte Investition, die man in seinem Leben macht. Ich kann meine Kunden bei ihrer Entscheidung nachvollziehen – desto größer die Entscheidung desto mehr wird man mit Informationen überladen.

Es beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen – bei der Bauträgersuche die Anzahl der Steckdosen in den Räumen – bei meinen Kunden eine fehlende Zertifizierung. So lange man im normalen Verwendungszweck bleibt gibt es einige Marktführer, die einfach auf der Hand liegen. Baut man ein Haus nicht in den See – verwenden man eine Suchmaschine nicht zum Kaffekochen – werden alle den normalen Anforderungen genügen.

Spätestens jetzt wird es schwer…
Bei meinen Kunden bedeutet dies dann meist, dass man auf der Shortliste gelandet ist. 3 Anbieter sind noch im Rennen. So auch bei der Auswahl des Bauträgers. Findige Verkaufsstrategien hat jeder. Der eine geht mit Architekt in Vorleistung (ohne Vertrag), der andere schenkt gleich eine Küche dazu. Diversifikation ist das Gebot der Stunde.

… der eine oder andere möge nun sagen, dass jetzt zu 60% die Sympathie des Verkäufers Entscheidungskriterium ist…

Aus dem Hausprojekt habe ich allerdings etwas anderes gelernt: Durch die guten alten Bewertungsportale im Internet lernt man die kleinen Fehler, die der eine oder andere hat. Kennt man diese, kann man diese effektiv einsetzen.

Anbieter A
Die im Internet befindlichen Empfehlungen sehen aus wie geschleckt. Kein negatives Wort. Hohe Anzahl.

Anbieter B
Moderate Anzahl an Bewertungen hauptsächlich postiv – ein negativer Eintrag

Anbieter C
Eher ein lokaler Anbieter – eine einzige Bewertung mit guter Note.

Der negative Eintrag von Anbieter B ist die Übernahme der Kosten in Höhe von ~300 EUR für die Aufstellung einer Toilette auf der Baustelle. Die Unterlagen von Anbieter A nehmen dazu keinen Bezug. Anbieter B hat es sogar im Kleingedruckten genannt. Anbieter C schreibt in den Unterlagen explizit, dass die Toilette gestellt wird.

Preislich gibt es keine/kaum Unterschiede. Qualitativ eigentlich auch keine. Ansonsten fast identische Angebote.

Mit dem Wissen, dass ein Haus etwas komplexes ist, welche Entscheidung würdet ihr treffen?

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Twitter Blogparade – Welche Twitter-Dienste nutzt Du im Alltag?

Am 16. März hatte Jens auf seiner Seite zu einer Blogparade aufgerufen unter dem Motto: Welche Twitter-Dienste nutzt Du im Alltag?

Vorab: Am Gewinnspiel nehme ich nicht teil – möchte aber dennoch die Fragen beantworten.Vielleicht kann man den Gewinn im Falle in eine Spende bei kiva.org umwandeln :)

Wie und warum nutzt du Twitter?

Persönlich nutze ich Twitter zum einen privat als auch beruflich. Als Mittel zur Realtime Kommunikation mit Kontakten aber auch zum Finden von neuen Kontakten. Auch wenn Twitter selbst für mich kein soziales Netzwerk ist, so kann man dennoch Kontakte knüpfen. Manchmal ist Twitter für mich ein Think Tank.Manchmal Inspiration manchmal aber auch nur Fun. Dazu gehört auch der Sonntagliche Tatort Tweet. Beruflich geht es mir bei Twitter auch um das Knüpfen von Kontakten – aber auch zum Finden von neuen Kollegen, was in einem weltweit agierenden Unternehmen teilweise schwierig sein kann.

Auf welche Anwendung setzt du im Alltag um mit Twitter zu kommunizieren? (Web, Twhirl, Tweetdeck, …)

Im Browser verwende ich Power Twitter, eine Firefox Extension.Auf dem EEE, der an einem externen Bildschirm meist hängt läuft im Fullscreen Tweetdeck. Auf dem Handy habe ich mir Twibble installiert und nicht zu letzt verwende ich noch manchmal externe Dienste wie Ping.FM und Facebook.

Nutzt du interaktive Dienste von Twitter bzw. die Twitterdaten auswerten? (Twitter DMer, DTwitter, getwitter, …)

Ja …intensiv. Wobei ich wohl am häufigsten meinen eigenen RSS Dienst nutze, der mir Follower und Unfollower anzeigt. Daneben natürlich noch einige andere Dienste. Allerdings nicht regelmässig. Erst vor kurzem bin ich auf TwitYa gestossen, welcher Twitter Anwender im Kontext ihrer Kommunikationen anzeigt.

Wie bist du zu Twitter gekommen?

Eigentlich durch einen Bekannten im Frühjahr 2007. Grund war, dass wir mal wieder auf der Suche nach neuen Kommunikationswegen waren. Ziel war es etwas zu finden, was zwischen E-Mail und Chat passt.

Wie reagieren Leute denen du von Twitter erzählst?

Es kommt darauf an, wer. Die meisten: Twitter, das ist doch das Teil von Mumbay und den Flugzeugkatastrophen. Aber auch: Habe ich nicht verstanden aber nett, dass es Menschen gibt, die das verstehen.

Konntest du auch schon ein Teil deiner Freunde zu Twitterianer machen?

War nie mein Ziel. Aber einige sind wohl neu bei Twitter. Ob durch mich kann und will ich nicht behaupten.

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