Beiträge getagged mit Web2 0
LeWeb legt los …. – und ich reduziere meine Aufmerksamkeit auf “Offizielle”
Verfasst von Thorsten Zoerner unter angeschaut am 9. Dezember 2009
Dorsey is kicking things off talking about his initial vision for Twitter (our first post). “I knew the concept was huge,” he said on stage. “The hardest part of any idea is getting started“.
via Le Web Kicks Things Off With Jack Dorsey .
Das hört sich viel versprechend an, besonders wenn man es mit dem Fazit des gestrigen IT-Gipfels vergleicht.
Wer so wie ich nicht in Paris dabei sein kann, der kann die Vorträge hier live ansehen, welche sich nach diesem Programm richten.
War es letztes Jahr noch möglich Hashtag #leweb bei Twitter zu folgen, so scheint dieses Jahr die Verbreitung von IPhones und auch die Internetleitung so stabil zu sein, dass dies schlicht unmöglich ist. Problem erkannt und schon mache ich das, was zumindest für mich im Web2.0 neu ist. Ich filtere aus… Kommentare von Zaungästen interessieren mich nicht mehr und ich beschränke mich auf “Offizielles”.
Für die LeWeb gibt es eine Twitter Liste http://twitter.com/leweb/official-bloggers
Und das schreiben die “Offiziellen”:
[rss=6,compact,url=http://api.twitter.com/1/leweb/lists/official-bloggers/statuses.atom]
Blog-Adventstürchen vom 09.12. – Das Marketing “benutzt” das Web2.0
Verfasst von Thorsten Zoerner unter notiert am 9. Dezember 2009
Das Türchen öffnet sich heute und es kommt ein Beitrag meines geschätzten Kollegen Stefan Pfeiffer ( @stefan63atibm ) zum Vorschein im BlogAdventskalender “Trends 2010 -Alles mit Web”. Das Marketing “benutzt” das Web 2.0 – die Transformation von klassischem Pull zu Dialog und Integration dessen was wir Anwender am Web 2.0 in die Marketingprogramme 2010.
Veröffentlicht wurde der Stefan Pfeiffers’s Posterous.
Hinweis: Anderer Meinung? So kommt es bestimmt nicht? Dann: Jetzt eigenen Beitrag schreiben und mir melden! Es werden noch Beiträge zum BlogAdvent gesucht. Zum Rest des Beitrags »
Spekulationen über DDoS-Attacke auf Twitter
Verfasst von Thorsten Zoerner unter kommentiert, notiert am 8. August 2009
Manche Medien sprechen sogar bereits von einer gezielten Attacke gegen Cyxymu. So zitiert CNet den Chief Security Officer von Facebook Max Kelly mit dem Satz: “Es war eine Attacke, die eine Reihe von Sites gleichzeitig traf und das Ziel verfolgte, seine Stimme zum Schweigen zu bringen.” Dass der Blogger und der Konflikt jetzt durch diese Aktion in aller Munde ist und diese Reaktion auch leicht vorhersehbar war, spielt in diesen Erörterungen keine Rolle.
(ju/c’t)
Massen DDoS – der viele verschiedene Systeme gleichzeitig betrifft ist solange unkritisch, wie die Systeme getrennt voneinander arbeiten können. Da alle das eine Twitter, das eine Facebook verwenden machen sich solche Angriffe natürlich deutlich bemerkbarer und sind wirksamer als ein einzelnes Laconica (Identi.ca) System anzugreifen. Cloud bedeuted auch eine Cloud von Anbietern für die gleiche Dienstleistung zu haben Die Technik dazu ist vorhanden – nur an der Verbreitung scheint es zu fehlen. Einen einzelnen Mailserver durch eine DDoS in die Knie zu zwingen ist leicht – den gesamten E-Mail Verkehr ist schwer. Das Web2.0 scheint eine sehr hohe Schmerzgrenze für Monokulturen zu haben. Was mit Google als “Die einzige Suchmaschine im Web 1.0″ angefangen hat – setzt sich mit Twitter als einziger Statusdienst – Facebook als Kontaktdienst und und und fort.
Ich möchte mich selbst nicht ausnehmen, da auch ich diese Monokulturen pflege. Meine Mails sind bei GMail – meine Kontakte bei Xing… aber es existieren Alternativen, die man nicht erst im Ernstfall ausprobieren sollte. #NoseRub #Laconica #Yiid …
Community Management ist schon schwer…
Verfasst von Thorsten Zoerner unter kommentiert am 22. Juli 2009
Da stolpert man über @furukama Qype scheint seine Experten nicht mehr zu brauchen at viralmythen.und stellt sich die Frage, wie schwer es doch ist eine Community, Gemeinschaft heute zu pflegen. Die Mitglieder wollen nicht gestört werden und wie ein rohes Ei behandelt werden. Experten sind Mitglieder2.0 und so ist es nicht verwunderlich, dass eine Herabstufung des Expertenstatus wie im verlinkten Beispiel zu etwas Verärgerung sorgt.
Wie kommuniziert man als Community-Betreiber mit seinen Mitgliedern?
Das wohl schlechteste Mittel hat Qype hier gezeigt – man spielt mit ihrem Status. Jeder freut sicht über einen Status – und die Herabstufung ist wie eine Gehaltskürzung – das geht garnicht.
Das Verhältinis zwischen mir und einer Community ist dynamisch. Akzeptiert dies eine Community nicht, so treten bei mir ganz schnell Bindungsängste auf.
Egal was für eine Community es ist – am besten ist immernoch, wenn sich jemand darum aktiv kümmert. Mit Innovation versucht die Mitglieder bei Laune zu halten und eben nicht Social Web2.0 Schnick Schnacker ist – sondern am besten Vorstand von einem ganz normalen Feld Wald und Wiesen Verein.
Communities sind tot – Es leben Communities / Meine Bindungsängste
Verfasst von Thorsten Zoerner unter nachgedacht am 29. April 2009
Man hätte auch Vereine, Organisationen, Parteien oder jegliche andere Form der organisierten Vernetzung von Personen nennen können. Jeder, der in einem Verein aktiv ist, wird feststellen, dass es einen gewissen Mitgliederschwund gibt, oder wenn es gut läuft eine Menge von passiven Mitgliedern. Will man nicht mehr im Verein helfen? Ich glaube, dass dies nicht der Hintergrund ist. Viel mehr entsteht eine Kultur von Ad-Hoc Zugehörigkeit – oder Bindungsängste.
Auch im Zeitalter von Web2.0, User Generated Content und Social Everywhere bleibt das Internet nicht von diesem Trend verschont. Communities waren früher der Online Abbild von Vereinen wie die E-Mail zum Brief. Es gibt ein Moderator, der genauso gut der Vorstand eines Vereines sein kann. Es gibt eine Menge an passiven Mitgliedern – und wenige aktive Mitglieder.
Beispiel 1: MeinVZ
Beim TweetUP gestern Abend in Heilbronn wurde mindestens 100 mal über StudiVZ und MeinVZ als die Community Platform gesprochen, bei der sich wohl alle tummeln. Kurzum, ich musste mich heute einfach auf dieser Plattform einloggen – um festzustellen, dass ich mich im Frühjahr 2008 dort angemeldet hatte und seither nicht mehr online war. Das einzige was ich dort gefunden habe war eine Einladung zu einer Gruppe meines Luftsportvereins.

Im August 2008 wurde eine Gruppe gebildet, zu der ich eingeladen wurde. Bislang hat diese Gruppe 4 Mitglieder und 0 Beiträge. Aus was besteht diese Gruppe somit? Rein aus einer Anzahl von Personen, die im gleichen Verein sind. Ohne Kommunikation und ohne dass es neue Mitglieder in diesen Gruppen gibt. Die Gründe, warum ich an dieser Gruppe dennoch teilnehme dürften die gleichen sein, warum ich auf Mitglied von einigen Gruppen bei Xing bin.
Beispiel 2: Xing
Bleiben wir bei der Fliegerei – Flugsimulatoren Gruppen – ich hätte natürlich jetzt auch ein jedes andere Beispiel nehmen können. 80%-90% der Gruppen, denen ich bei Xing angehöre, haben nicht wirklich viel “Vereinsleben”. Es gibt kaum Postings – oder es sind immer die gleichen, die Beiträge veröffentlichen. Eine Diskussion entsteht selten, so haben Beiträge kaum Antworten. Wieso sieht man in meinem Profil aber die Zugehörigkeit von 19 Gruppen?
Ich bin ehrlich, für mich ist die Gruppenzugehörigkeit nichts anderes als ein Tagging meiner Person, klar hätte auch ein anderes Feld dafür verwendet werden können, aber die Anzeige der Gruppen ist für mich eine Art Wand mit Fotos oder Urkunden im heimischen Wohnzimmer: Besucher können sich ein Bild über mein Leben machen. Dennoch ist es zumindest für mich zu mühsam in die Gruppen einzeln reinzuschauen, ob es etwas gibt was meine Aktivität bekunden würde.
Beispiel 3: LinkedIn – Musst Du machen…
Bei der Organisation einer Veranstaltung wurde ich vor einigen Wochen gefragt, ob ich bereits eine Gruppe bei LinkedIn angelegt hätte. Meine Antwort: Nein – Grund ähnlich wie bei Xing wüsste ich nicht, wie ein Mehrwert aus dieser Gruppe generiert werden sollte. Nur um den Punkt “LinkedIn” als erledigt zu kennzeichnen braucht man keine Community dort zu gründen. Die smarteste Idee für Social Marketing eines Events hatte ich beim oben genannten TweetUp in Heilbronn erlebt: Einfach einen Doodle Link twittern – nicht mehr und nicht weniger.
Beispiel 4: Facebook – wer sieht es?
Das Problem bei Facebook ist zumindest für mich die Vermischung von Privat und Beruflich. Dort gibt es sowohl die Gruppen für meine Fachthemen als auch die Gruppen für private Dinge wie eben die Fliegerei. Allein aus der Angst heraus, dass etwas in meiner Timeline steht, was ich in der einen oder anderen Gruppe schreibe – schreibe ich dort nichts. Dennoch nutze ich Gruppen dort ähnlich wie bei Xing – als Tagging meiner Person.
Zusammengefasst: Ich bin zwar bei vielen Gruppen auf verschiedensten Plattformen, aber zeige nur wenig Aktivität in diesen Gruppen.
Bin ich daher sozial inaktiv?
Auf mich persönlich würde ich diese Frage mit einem Nein beantworten. Sozialer vernetzter – als noch vor den ganzen Plattformen die oben beschrieben wurden. Aber diese Bindungen sind flüchtiger geworden. Ähnlich den Arbeitsplätzen, bei denen man nicht davon ausgehen kann, das ganze Leben beim gleichen Arbeitgeber zu bleiben – Sind auch meine Zugehörigkeiten zu Communties nur zeitlich begrenzt. Alle oben aufgeführten Systeme haben aber genau darin eine Schwäche und sorgen damit in ihren Gruppen/Communities zu Karteileichen, die zwar für schöne Zahlen sorgen, mit denen man Budget bekommt – nicht aber auf Nutzen schließen lassen.
Was sind meine Communities heute?
- Tweets und deren Replies
- Blog Posts und deren Kommentare (inkl. Tweetbacks / vergl. Micro Communities )
- E-Mails und deren Verteilerlisten
Soziales Netzwerk der Zukunft?
Keine großen Worte – Meta Tags – Meta Information – Verlinkung – Vergänglichkeit.
Was mir vorschwebt ist eine einzige Seite, bei der man eine Art Tagcloud – bzw Icons/Stickers sieht, die meine Person beschreiben. Sticker kann ich mir entweder selbst zuweisen. Durch Monitoring meines Verhaltens (Followen bei Twitter, Timeline bei Facebook) etc.. etc… können diese Stickers mir auch von Systemen dynamisch verliehen werden. Sticker haben immer Haltbarkeitszeiten – nach einer definierten Zeit muss ich sagen, ob ich immernoch diesen Sticker haben möchte. Sticker, die ich von Fremden angeheftet bekomme kann ich ablehnen oder annehmen. Klickt man auf einen Sticker, sieht man wer sonst noch diesen trägt. Zu jedem Sticker kann eine Webseite (Fan Page) erstellt werden, die weitere Informationen enthält – und eine Kommunikation zwischen den Trägern ermöglicht.
Gibt es solch einen Dienst bereits?