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Mein persönliches Unwort des Jahres: Die Erneuerbaren

Leitmedien.replaceAll('/D|die\sErneuerbaren/','die erneuerbaren Energien');

Vor einigen Jahren hatte man noch Zeit “Erneuerbare Energien” zu sagen. Es war klar, um was es ging. Heute wird nur noch von “Die Erneuerbaren” gesprochen. Klar, wenn im nächsten Satz der Leitmedien von Brennelemente die Rede ist, weiß man, dass es um Strom geht. Eine Abkürzung auf “Die Erneuerbaren” klingt für mich zu stark nach Abwertung und Ablenkung vom Thema. Was Erneuerbar ist, tauscht sich selbst aus, warum soll ich mich dann jetzt darum kümmern. Lieber etwas was brennt wie ein Brennelement – wo es brennt, da kommt die Feuerwehr, weil es nicht einfach nur erneuerbar ist.


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Mitarbeiter machen soviel Urlaub wie sie wollen.

Die Realität sieht zu mindest bei mir so aus, dass ich jedes Jahr ein paar Tage “zuviel” Urlaub habe. Zu anderen Zeiten kommt es vor, dass man einfach eine Auszeit braucht, dann aber doch lieber Urlaubstage spart. Netflix hat hier eine Lösung gefunden…

Netflix lets its staff take as much holiday as they want, whenever they want – and it works (via Telegraph)

Einfach keine Regel für den Urlaub zu haben ist bestimmt ein sehr spannender Ansatz.

provided that their managers know where they are and that their work is covered

Solange dies nicht bedeutet, dass man auch im Urlaub arbeitet, und auch wirklich die Freiheit hat, dürften sich für Unternehmen auch der Vorteil ergeben, dass keine Rückstellungen für (noch) nicht genommenen Urlaub gebildet werden müssen. Buchführungsaufwand wird damit bestimmt reduziert. Ob dies auch für Deutschland möglich ist, bin ich mir nicht sicher.

Bereits am Samstag hatte die Zeit über die “Lösung” bei Schlecker berichtet, dort geht es um die Überstundenregelung. Der Ansatz der hier verfolgt wird ist, wenn ich es richtig verstehe, ein Arbeitsstundenkonto.

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Die Arbeitswelt 2020 (Gartner und die Netzpiloten)

Die Netzpiloten haben entdeckt, was Garnter hier schreibt und gleich kommentiert..

Die Analysten von Gartner haben mal wieder die Kristallkugel angeschmissen. Herausgekommen sind 10 Entwicklungen, die es aus ihrer Sicht die nächste Dekade der Arbeitswelt bestimmen werden

via Die Arbeitswelt in den nächsten 10 Jahren.

Auf den Deutschen Markt zurecht gezurrt hat Netzpilot zu jedem der 10 Punkte einen Kommentar verfasst. Grund genug den eigenen Blick in die Kristallkugel durchzuführen und auch zu jedem der Punkte einen Kommentar zu geben.

Zum Rest des Beitrags »

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Vereinigte Arabische Emirate vs. BlackBerry RIM

Zum öffentlichen Interesse haben die Vereinigten Arabische Emirate beschlossen den Datendienst von RIM, der zur Verwendung des Push-Mail Dienstes BlackBerry notwendig ist nicht mehr anzubieten.

Zunächst hört sich die Begründung wie Panikmache an, dass einige Dienste es den Anwendern ermöglichen würde “ohne rechtliche Konsequenzen zu handeln“. Technisch hört sich dies dann wie folgt bei Mashable.com an:

At the heart of the ban is the method in which RIM handles BlackBerry data. Unlike most phones, BlackBerry data is encrypted and routed overseas through RIM’s network center in Canada. This has been a major point of contention for several nations, including the UAE, Saudi Arabia and India, because it means that these nations cannot monitor the encrypted data being sent.

viaUAE to Ban BlackBerry E-mail, Web Browsing and Messaging. (gefunden via @hannskk )

Der Kritikpunkt am Dienst von RIM liegt also eher daran, dass man im Ursprungsland die Daten nicht einsehen kann, sondern dass diese verschlüsselt nach Kanada übertragen werden. Eine staatliche Kontrolle wird damit nicht mehr möglich.

Meine persönlichen Fragen an die deutschen Leitmedien/blogs, die vielleicht das Thema aufgreifen:

  • Gibt es in den Emiraten kein Briefgeheimnis?
  • Bekommt Kanada ein RIM – Datenmonopol?
  • Wann kommt SWIFT für Mails/Informationen?

Und meine Fragen an die IT-Industrie:
Dieses Vorgehen bedeutet noch mehr, dass man sich vor der Einführung von Clouds erst über die rechtliche Tragweite bewusst werden sollte. Hier werden gerade Grenzen aufgebaut und abgebaut jenseits von Zoll und Schengen.

Zuletzt die Hypothese:

Werden in Zukunft Zölle auf Daten erhoben?

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Enterprise 2.0 und Social X – wo im Unternehmen?

Dank dem Beitrag von Martin bin ich über folgendes nettes Zitat gestolpert…

It doesn’t necessarily matter which group leads the team of social experts and enthusiasts so long as they are smart and knowledgeable; the key factor is that the people on the team be embedded across the organization.

viaThinking Beyond The Usual Suspects .

Martin kommt in seinem Beitrag zum Ergebnis, dass genau daher ein C-Level Verständnis von Social Media und Enterprise 2.0 existieren soll.

Nachdem ich beide Beiträge nun zweimal gelesen habe, bin ich mir mit der Schlussfolgerung nicht mehr ganz sicher.

“Social Media” ist eine Kommunikationsform, die Veränderung von Geschäftsprozessen mit sich bringt. Die Art, wie Informationen ausgetauscht werden verändert sich – diese ist allerdings ständig Veränderungen unterworfen und wird es immer sein.

Veränderungen, die in der Vergangenheit einen entscheidenden Einfluss auf die Informationsverteilung und Geschäftsprozesse hatten:

  • Aufkommen der ERP Systeme
  • Verbindung der Firmennetze mit extern (DFÜ) – EDI und Co.
  • Aufkommen der CRM Systeme
  • Aufkommen von Cloud Diensten (Salesforce und Co).

Betrachtet man die Liste, so komme ich mittlerweile zum Schluss, dass  C-Level nicht wirklich weiter helfen wird, sondern dass es Influencer, Power oder wie auch immer benannte Wissensträger über Methoden und Verfahren im gesamten Unternehmen geben muss, die sich Ad-Hoc vernetzen und die Kommunikationsform einfach nutzen. Eine Strategie, die sich bei der Verbreitung vieler “Unter-Dem-Tisch-Steh-Servern” in vielen Unternehmen bewährt hat. Gerade den CIOs waren und werden diese Systeme immer ein Dorn im Auge sein.

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